Facebook für mehr Traffic oder für Kundenservice? #fbziele

2007 hatte ich mich aus einem einfachen Grund bei Facebook angemeldet: Ich war auf einer Reise durch Lateinamerika und jeden anderen Backpacker den ich traf, fragte nach meinem Facebook Account… Nach einigen Tagen der Reise war es dann so weit und ich meldete mich spontan an.

Seit 2007 hat sich so einiges getan bei Facebook (und bei mir). Milliarden Menschen haben es mir mittlerweile gleich getan und haben sich ebenfalls registriert. Aber nicht nur das, auch die Unternehmen haben dieses soziale Netzwerk entdeckt und nutzen es für Marketing, Umfragen, Gewinnspiele und so weiter.

Und ich? Wie nutze ich Facebook heute? Oder, um damit auch die Frage der Blogparade von Annette Schwindt zu beantworten: Wie nutze ich Facebook Pages?

Facebook Ziele Blogparade

Mehr Traffic für meinen Costa Rica Blog

Wie bereits angesprochen hat sich nicht nur bei Facebook seit 2007 viel verändert. Ich bin kurz nach meiner Reise nach Costa Rica ausgewandert und lebe heute noch hier. Deshalb ist auch mein Costa Rica Blog “Tropenwanderer” entstanden.

Selbstverständlich habe ich für den neuen Blog auch diverse Profile bei sozialen Netzwerken erstellt. Naben einem Twitter Account und YouTube Kanal, darf natürlich auch die Facebook Seite nicht fehlen. Wobei sich letztere sogar als besonders wertvoll herausstellte. Tatsächlich ist es nämlich so, dass mein Blog zurzeit einen beträchtlichen Teil seines Traffics über Facebook bekommt.

Mein Blogpartner hat seit einiger Zeit das Management der Tropenwanderer Facebook Page übernommen. Er konzentriert sich dabei auf zwei Dinge:

  1. Ständig neue Posts (in der Regel 1x täglich).
  2. Mitmachen bei Facebook Communitys im Namen unserer Facebook Page.

Und, die Arbeit trägt Früchte. Wie bereits gesagt, kommt ein schöner Teil des Traffics über Facebook. Was mich persönlich dabei etwas überrascht, ist dabei die Qualität des Traffics. Diese ist nämlich sehr hoch. Sprich, die Besucher, die über Facebook kommen, bleiben im Durchschnitt mehrere Minuten auf dem Blog.

Also, #fbziele mit der Tropenwanderer Facebook Seite: Mehr Traffic für den Blog generieren.

Facebook Seite Ziele definieren

Kundenservice über Facebook (und neue Zielgruppe erschlossen)

Für den einen oder anderen Kunden verwalte ich auch eines oder mehrere Profile in sozialen Netzwerken, so auch bei Facebook. Und zugegeben, bei den ersten Gehversuchen wurden definitiv keine Ziele festgelegt. Viel mehr musste es gut aussehen (also immer je mehr Fans).

Interessant ist aber, wie sich dies im Laufe der Zeit entwickelt hatte. Denn, einer dieser ersten Kunden, beantwortet nämlich heute einen beachtlichen Teil seiner Kundenanfragen über Facebook. Dies ist insofern interessant, da dieses Unternehmen mit seinen Kunden fast ausschließlich via Telefon kommunizierte. Man würde also erwarten, dass sich diese auch für den Kundenservice telefonisch meldet.

Offenbar wurde mit der Facebook Seite nun aber ein sehr wichtiger Kanal eröffnet. Denn, vor allem die jüngeren Kunden, scheinen sich zuerst im Internet zu informieren, bevor sie den Kontakt suchen. Dank einer guten Onlinepräsents finden viele davon schlussendlich jedoch zur Fanpage und stellen ihre Fragen dann dort.

Ein weiterer positiver Effekt der Facebook Seite ist, dass sich mehr und mehr jüngere Nutzer für das Produkt interessieren. Da das Produkt traditionell eher ältere Personen anspricht, ist das natürlich besonders erfreulich.

Das Rezept zur Erweiterung der Fanbase?

  • Täglich posten.
  • Auch etwas Spass einbauen.
  • Monatliches Gewinnspiel mit attraktiven Gewinnen.
  • Schnelle Reaktion auf Kommentare und Anfragen.

#fbziele bei einem meiner Kunden: Kundenservice + neue Zielgruppe ansprechen.

Fazit

Die Ziele für eine Facebook Seite müssen auf jeden Fall definiert werden. Diese können von Projekt zu Projekt oder von Kunde zu Kunde komplett unterschiedlich sein. Es ist also wichtig, dass man möglichst objektiv an die Frage herangeht und alle Möglichkeiten berücksichtigt. Im Weiteren sollte man auch offen dafür sein, ein Ziel anzupassen (siehe Beispiel mit Kundenservice)

Geld verdienen mit SEO-Leistungen (Anfängerfreundlich)

Im Internetbusiness Fuss zu fassen ist nicht ganz einfach. Einfache SEO-Leistungen anzubieten, können hier eine interessante Alternative darstellen. Du kannst so von anderen lernen, arbeitest in der Praxis an Projekten, verdienst dabei Geld und kannst damit eigene Projekte finanzieren.

Geld verdienen mit einer eigenen Website ist eben doch nicht so einfach

Wenn es nach den bekannten Gurus geht, dann kann man heute eine Website starten und in 30 Tagen davon leben. Das mag in einzelnen Fällen mit viel Glück oder auch grossem finanziellem Aufwand funktioniert haben, die Regel sieht aber ganz anders aus. Die meisten können froh sein, wenn sie im ersten Monat auf einen Euro kommen. Ein Grossteil wird auch komplett leer ausgehen.

Um eine Website schlussendlich wirklich profitabel zu machen, braucht es mehr als ein kleiner Kurs, in dem man lernt, wie man eine Nischenseite baut. Und um von Onlinebusiness leben zu können, braucht es noch mal andere Voraussetzungen.

Wissen und Erfahrung müssen vorhanden sein

Es ist zwar richtig, dass jeder ganz einfach eine Website starten kann. Diese erfolgreich zu machen ist ein anderes Problem. Wissen und Erfahrung sind auch beim Onlinebusiness genau so wichtig, wie in jedem anderen Geschäft oder Beruf auch.

Und entgegen den Aussagen der Gurus musst du dir im Klaren sein, dass du dieses Wissen nicht durch ein eBook, mal eben in 2 Stunden aneignen kannst. Auch ein Videokurs wird nicht genug sein. Selbst wenn du alles lernst, was es zu lernen gibt, fehlt noch immer die Erfahrung.

Eine kleine Nischenseite ist mit Sicherheit ein sehr guter Einstieg ins Onlinebusiness, da man gleich mit wichtigen Fragen konfrontiert wird. Keyword-Recherche, Content Erstellung, Linkaufbau und so weiter. Jeder wird bei der ersten Seite aber Fehler machen und seinen besten Weg erst mit der Zeit erkennen. Denn, was für eine Website funktioniert, muss nicht unbedingt für andere funktionieren. Da kommt dann eben die Erfahrung ins Spiel.

Kleine SEO-Leistungen als Einstieg ins Geld verdienen im Internet

Wer im Internet sein Geld verdienen möchte, der braucht im Prinzip nicht einmal eine Website. Alternativ kannst du nämlich einen Service anbieten und diesen über Kleinanzeigeportale bewerben.

Ganz einfach starten kannst du mit kleinen SEO-Leistungen, wie Social Bookmarks, Artikelverzeichnissen, Webkatalogen oder SEO-Texten. Dein Wissen im Bereich Suchmaschinenoptimierung kann hier nahezu null sein und du wirst dennoch Kunden finden. Denn würde man sich die Suchmaschinenoptimierung als eine Kette vorstellen, so wären diese Arbeiten quasi die letzten Glieder. Der Auftraggeber gibt hier so vieles vor, dass man kaum etwas falsch machen kann.

Im Gegenteil, natürlich wirkende Texte sind jetzt sogar noch besser, als zu sehr optimierte. (Siehe dazu SEO ohne SEO)

Anfängerfreundliche SEO-Leistungen in der Praxis

Bei den SEO-Leistungen für Kunden geht es darum, dass diese mehr Backlinks auf ihre Seiten benötigen und diese sollst du liefern. Bezahlt wirst du in der Regel pro gesetzten Link. Falls du jetzt noch überhaupt nicht weisst, wie du das machen sollst, empfiehlt sich ein Besuch bei dofollow.de, genau gesagt im Linkaufbau Center. Alle Seiten in den dort aufgeführten Listen, ermöglichen es dir Links zu hinterlassen. Somit hast du dort schon mal einen sehr guten Überblick.

Und jetzt? Wie weiter?

Keine Panik. Es ist wirklich ganz einfach. Als Nächstes musst du herausfinden, zu welchem Preis du deine Dienstleistungen anbieten möchtest. Am besten machst du es so, dass du jede Linkart (Webkatalog, Social Bookmark, Artikelverzeichnis, usw) etwas austestest. Finde heraus, wie lange du für einen Eintrag benötigst und setze dir noch einen gewünschten Stundenlohn. Möchtest du z.B. 10€ die Stunde verdienen und schaffst 2 Artikelverzeichnisse, dann könntest du 5€ pro Eintrag verlangen (kleiner Tipp am Rande: 5€ ist sehr günstig).

Schau dir auch ähnliche Angebot bei Jobbörsen an, um die Preislage herauszufinden. Hier bieten sich Plattformen wieSEOjobbörse oder Bloggerjobs an.

Fazit

Einfache SEO-Leistungen anzubieten kann ein interessanter Einstieg ins Onlinebusiness sein. Man lernt dabei automatisch gewisse Tricks und sieht anhand der Projekte seiner Kunden, wie man vorgehen muss. Man profitiert so indirekt von echter Praxis und verdient dabei mehr, als mit der ersten eigenen Website. Man kann von dieser Arbeit sogar leben.

Selbstverständlich spricht auch nichts dagegen, zur gleichen Zeit auch noch eine eigene Website zu starten und diese quasi mit der SEO Arbeit zu finanzieren.

Online ist meine Leidenschaft – Warum ich blogge

“Es ist 1996, meine Freundin ist weg und bräunt sich in der Südsee. Allein? Ja, mein Budget war klein.”

Ok, zugegeben, 1996 hatte ich noch keine Freundin (die von Fettes Brot aber). Dafür hatte ich einen Mitschüler, dessen Vater dieses Internet Ding auf dem Computer hatte! Google gab es damals noch nicht und so verbrachten wir die meiste Zeit auf rotten.com (Achtung! Nichts für leichtes Gemüht!). Aus irgendeinem Grund war dies die einzige Website, die wir damals kannten…

Ein Sprung ins Jahr 1999. Damals konnte ich meinen Vater davon überzeugen, einen Internetanschluss zu bekommen. Mit dem 56k Modem war das noch richtig abenteuerlich und das mehrfache Einwählen jeden Tag war einfach normal.

Die ersten Tage mit der eigenen Internetverbindung verbrachte ich dann in irgendwelchen Chatrooms. Faszinierend war das allemal. Doch nach einigen Tagen im WWW fragte ich mich dann doch “Wie kann ich eigentlich eine solche Homepage bauen?”. Und so kam es, dass ich dann bei tripod.com meine erste Homepage eröffnete. Diese hiess “Moe the cat” und handelte von unserem Kater namens “Moe”. Die Seite beinhaltete eine Beschreibung des Katers und einige Fotos, sowie ein Video(!). Bei meinen Freunden kam die Seite sehr gut an 😉

Eye-on-Basel.ch hiess dann meine erste eigene Homepage mit eigener Domain und Webhosting. Die Idee: Eine Newsseite für Basel, meiner Heimatstadt. Der Name war inspiriert von der fiktiven Sendung “Eye on Springfield” von den Simpsons. Ich veröffentlichte damals einige News und stellte dann fest, dass mir da doch irgendwie der Zugang zu den echten News fehlte… Das Projekt verlief im Sand.

Anschliessend entstanden ein “Elektrotechnik Forum”, ein “Britpop Musik Forum” und diverse weitere kleine Projekte. Dazu kamen dann erste Erfahrungen mit Google Adsense und dem Geld verdienen im Internet.

Mein erster Blog – Die Mittelamerikareise

Meinen ersten echten Blog startete ich 2007 auf meiner Reise durch Panama und Costa Rica. An die Adresse des Blog kann ich mich nicht mehr erinnern und ich veröffentlichte ca. 4 Artikel. Aber, das Bloggingfieber hatte mich gepackt!

Da ich auf meiner Reise beschlossen hatte, anschliessend meinen Job zu kündigen und nach Costa Rica zurück zu gehen, startete ich sofort den ersten Blog auf einer eigenen Domain. Auch dort drehte sich alles um Costa Rica.

Sprachen lernen web – Mein Online-Durchbruch

In Costa Rica angekommen startete ich den Blog Sprachen lernen web. Um was es dort geht, brauche ich nicht weiter zu erklären. Dieser Blog stiess von Anfang an auf ein grosses Interesse und im Zuge dessen, klappte es dann auch mit den Online-Einnahmen.

Mit dem Sprachen Blog konnte ich dann sehr gute Erfahrungen machen. Ich konnte verschiedene Dinge testen und herausfinden, was wie funktioniert. Zum Beispiel im Bezug auf SEO. In dieser Zeit stellte ich dann auch fest, dass das Internet meine echte Leidenschaft ist…

DaniSchenker.com entsteht

Während einige meiner Projekte immer erfolgreicher wurden, wuchs in mir der Wunsch, darüber zu schreiben. Ich wollte meine Erfahrungen als Blogger mit anderen teilen. Auf keinen Fall wollte ich dies aber über die einzelnen Projekte machen, da ich die Thematik nicht vermischen wollte.

Kurzerhand entschloss ich daher, DaniSchenker.com in einen Blog zu verwandeln. Die Domain nutzte ich damals mehr als Portfolio.

Warum habe ich diesen Blog also gegründet? Ganz einfach, ich wollte anderen Bloggern helfen, besser zu werden.

Im Weiteren hatte ich das Bedürfnis, mich mit anderen Bloggern auszutauschen. Da es mein Standort in Costa Rica nicht erlaubt, an Bloggertreffen und Barcamps teilzunehmen, musste ich einen anderen Weg finden. Ein eigener Blog über das Thema war da genau richtig.

Den Kontakt zu anderen Blogger stellte ich dann vor allem über das Kommentieren auf deren Blogs her. Aber auch das Thema Gastartikel rückt für mich immer mehr in den Fokus.

Auf welche Inhalte ich mich hier fokussiere…

Ganz klar, alles soll den Blogger online weiter bringen. Da sind Tipps rund um WordPress, Geld verdienen im Web oder auch wie man mehr Reichweite bekommt.

Verfolge ich mit DaniSchenker.com kommerzielle Ziele?

Ob und wie viel ich mit diesem Blog verdiene, war mir von Anfang an egal. Es geht hier viel mehr um die Kontakte, den Erfahrungsaustausch und auch darum, selber was zu lernen.

Natürlich freue ich mich immer, wenn ich mal wieder ein eBook verkaufe oder jemand einen Blogcheck bestellt 🙂

Wie sieht es mit den Besucherzahlen aus?

Im Moment hat dieser Blog nur noch einige hundert Besucher pro Monat. Das liegt natürlich daran, dass ich hier sehr selten aktiv bin. Ich bin jedoch daran, ältere Artikel zu überarbeiten oder zu entfernen. Bis ich damit durch bin, wird es immer noch selten neue Artikel geben. Es soll aber ganz klar wieder vorwärts gehen. Hätte ich damals schon gewusst, wie man einen Blog richtig startet, dann hätte ich heute vielleicht auch mehr Besucher 😉

Oder wenn ich schon damals gewusst hätte, welche Inhalte wirklich gut ankommen:

Mach auch mit bei der Blogparade!

Das war also meine eher unkonventionelle Art, um an der Blogparade von Marco teilzunehmen 🙂 Er fragt nämlich “Aus welchen Gründe jemand seinen Blog gegründet hat?”. Die Frage ist auf jeden Fall interessant und ich wollte die Geschichte von DaniSchenker.com sowieso einmal niederschreiben. Das passt daher sehr gut.

Falls dein Blog auch eine Entstehungsgeschichte hat, dann mach doch auch mit. (Ok, jeder Blog hat eine Entstehungsgeschichte, hehe.)