16 Wege WordPress zu nutzen

Wie die meisten sicher wissen, kann man mit WordPress ja einiges mehr anstellen als nur mal eben ein “Online Tagebuch” führen. Ich würde sogar behaupten, dass WP mittlerweile sehr viel öfter für anderes genutzt wird, als eben nur als private Blogplattform. Ich habe mir dazu etwas  Gedanken gemacht und habe 16 weitere Wege gefunden wie man WordPress nutzen kann.

  1. Blog – Wow, ehrlich??? Ja. Natürlich kann man WordPress nutzen um seinen Blog zu betreiben 😉 Und ich denke dazu muss nichts weiter gesagt werden…
  2. Newsseite – Ein cleveres Theme und deine WordPress Installation sieht aus wie die New York Times, eine klassische Newsseite also.
  3. Statische Website – Unter “statische Website” verstehe ich z.B. eine Firmen Website bei welcher die Blogfunktion nicht im Vordergrund steht. Diese Website nutzt die Funktion in WordPress bei welcher man eben eine statische Seite als Startseite nutzen kann. Oder man verwendet ein Theme welche eine spezielle Startseite bietet.
  4. Landingpage – Unter einer Landingpage verstehe ich eine Website welche nur aus einer Seite besteht. Diese werden z.B. für Affiliate Marketing genutzt oder auch um Email Anmeldungen zu sammeln.
  5. Online Shop – Auch einen Online Shop kann man mit WordPress ganz einfach umsetzen. Hier gibt es sowohl spezielle Themes bei welchen man dann z.B. nur noch seine Paypal Email angeben muss und man kann schon loslegen. Oder es gebt auch einfache Plugins, welche den Vorteil haben, dass man sein Theme frei wählen kann. Im weiteren besteht auch die Möglichkeit einfach Paypal Buttons einzubinden.
  6. Jobboard – Auch für Jobboards gibt es Lösungen mit WordPress. Falls du schon immer mal eine Plattform im Stile vonBloggerjobs haben wolltest, dann kannst du dies auch mit WordPress lösen. (Ein tolles Interview zu Bloggerjobs findest du bei Blogprofis und die von Bloggerjobs genutzte Software ist Jobberbase welche kostenlos ist.)
  7. Auktions Plattform – Du willst regelmässig Dinge versteigern aber hast keinen Bock auf die Gebühren von eBay, dann starte deine eigene Plattform mit WordPress 😉 Auch dafür findest du im Web das passende Theme.
  8. Aggregator Seite – Eine Seite welche automatisch News von anderen Seiten zusammenträgt und verlinkt nennt man Aggregator Seite. Auch eine solche kannst du mit WP ohne Probleme umsetzen. Dazu gibt es sogar mindestens ein kostenloses Theme.
  9. Membership Seite – Du willst einer privaten Community Inhalte anbieten, gegen Bezahlung oder kostenlos? Dann brauchst du eine Mitgliederseite. Auch die kannst du mit WordPress umsetzen. Lösungen dazu gibt es fast unendlich viele. Es gibt kostenpflichtige Plugins welche bei ca. 50$ starten und wenn du willst kannst du auch mehrere 100$ dafür bezahlen. Es gibt aber auch diverse kostenlose Plugins oder unter Umständen reichen schon die WordPress Einstellungen.
  10. Community Seite – Um mit WordPress eine Community Seite zu erstellen braucht es ein wenig grössere Eingriffe aber auch das ist machbar mit dieser tollen Software.
  11. Portfolio Seite – Du bist Designer oder Künstler oder machst sonst eine Arbeit welche man in einem Portfolio zeigen kann, dann ist WP für die richtige Lösung.
  12. Web Visitenkarte – Eine Web Visitenkarte ist eine Website welche aus einer Seite besteht und auf einen Blick die wichtigsten Infos über dich bereit stellt, wie eine Visitenkarte eben. Themes dazu gibt es sowohl kostenlos als auch gegen Bezahlung.
  13. Verzeichnis Seite – Für viele Webmaster sind Einträge in Verzeichnissen immer noch eine Art des SEO. Und so schnell sehe ich auch kein Ende dafür. Vielleicht willst du ja dein eigenes Verzeichnis starten. Mit WordPress natürlich kein Problem.
  14. Review Seite – Solche Seiten mit Produktreviews sind vor allem im Affiliate Bereich sehr bekannt und beliebt. Man findet deshalb auch immer mehr Themes welche das Erstellen solcher Seiten sehr einfach macht. ElegantThemes hat ein solches auch eben herausgebracht.
  15. Coupon Seite – Coupons sind im Web schon seit einiger Zeit im Trend. Und auch Seiten auf welchen User Coupons finden können gibt es viele. Wer trotzdem auch eine solche Seite starten möchte, der kann auch diese mit WP umsetzen.
  16. Collaboration Seite – Unter einer solchen Seite verstehe ich eine quasi einen privaten Blog in welchem die Mitglieder Ideen austauschen können. Dabei kann jeder Artikel schreiben und jeder kommentieren.

Tipp: Wer nun WordPress für andere Projekte als Blogs nutzen will, dem empfehle ich mal einen Besuch bei AppThemes. Ich nutze selbst 2 der Themes und bin damit sehr zufrieden.

Meine 10 wichtigsten WordPress Plugins

Dieser Artikel wurde erstmals im Oktober 2010 veröffentlicht. Ein Update war daher dringend nötig. Ich habe einige Plugins ersetzt und einige neue hinzugefügt.

Für das Blogsystem WordPress gibt es bekanntlich unzählige Plugins. Einige davon gehören einfach zu jedem Blog dazu. Welche das sind, sieht natürlich jeder Blogger anders. Meine 10 wichtigsten Plugins will ich hier vorstellen.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der Blogparade vom Blogtrainer teil. Gefragt ist die ultimative Plugin-Liste… Hier meine Top 10:

  • Akismet – Keine Frage ein hilfreiches Plugin. Ich persönlich verstehe nicht warum man zur Spambekämpfung etwas anderes braucht. Bei Akismet kommt so gut wie nichts durch. Ausserdem ist es bereits installiert und ich verwende es schon seit immer.

Hier kommt mittlerweile natürlich Antispam Bee zum Einsatz. Meiner Meinung nach einer effektiver und vor allem kostenlos. Akismet ist nicht mehr kostenlos, sobald du mit deinem Blog Geld verdienst.

Danke für den Hinweis. Das ist natürlich auch ein wichtiger Punkt. (via Kommentare)

  • All In One SEO Pack – SEOmässig bin ich jetzt nicht so der Profi, dass ich da die allerbesten Tools brauche. Das kostenlose All In One SEO Pack ist für mich absolut ausreichend.

Ich hab viel gelenrt beim SEO und darum kommt hier nun WordPress SEO by Yoast ins Spiel.

  • Subscribe To Comments – Für mich sehr wichtig. Quasi persönlich wichtig. Mich nervt es immer wenn ich bei anderen Blogs nicht die Möglichkeit bekomme Kommentare per Mail zu abonnieren.

Ja, aber nein. Hier nutze ich jetzt Subscribe To “Double-Opt-In” Comments. Denn dieses Plugin entspricht den europäischen Gesetzen.

  • Whydowork Adsense – Richtig, warum arbeiten? Wenn ein Plugin die Arbeit machen kann. Mit Whydowork Adsense kann man Adsense Anzeigen automatisch schalten. Sehr schönes Plugin!

WDW Adsense wurde schon lange nicht mehr aktualisiert. Aber es funktioniert noch. Wahrscheinlich gibt es schon bessere Alternativen aber ich nutze es noch.

  • Robots Meta – Mit diesem Plugin kann man vor allem verhindern, dass das die Robots der Suchmaschinen doppelte Inhalte finden. So kann man bestimmte Seiten von der Indexierung ausschliessen.

Ja, auch dieses kleine aber feine Plugin nutze ich noch. Hier kannst du es downloaden.

  • RSS Footer – Dieses Plugin gibt einem die Möglichkeit im RSS Feed weitere Informationen zu übermitteln. So kann man dort z.B. einen Hinweis auf den eigenen Newsletter unterbringen oder sonstige Neuigkeiten.

Mal ehrlich? Seit Google Reader zugemacht wurde liest doch kein Mensch mehr RSS Feeds 😉 Das Plugin läuft hier im Blog aber immer noch.

  • WP Keyword Link – Dieses Plugin hat verschiedene Funktionen. So kann man damit Keywords automatisch verlinken. Ausserdem bietet das Plugin eine Funktion um ähnliche Artikel anzuzeigen.

Nach wie vor einer der besten Wege, um unter dem Artikel ähnliche Beiträge anzuzeigen.

  • Google XML Sitemaps – Klar. Ein Klassiker. Um die Seite weiter für Google zu optimieren empfiehlt sich eine Sitemap.

Das benötige ich nicht mehr. Denn das SEO Plugin von Yoast erledigt diese Aufgabe ebenfalls.

  • Contact Form 7 – Damit erstellst du kinderleicht Formulare. Es gibt eventuell noch einfachere Plugins aber bestimmt nicht so funktional.

Ja, nach wie vor ein ausgezeichnetes Theme für Kontaktformulare.

  • Sharebar – Dieses Plugin kenne ich erst seit einigen Wochen, bin aber begeistert. Leider funktioniert es mit diesem Theme hier nicht. Ansonsten ist Sharebar ein klasse Plugin.

Die Sharebar nutze ich nicht mehr, weil sie einfach etwas anfällig für Fehler ist. Dafür habe ich hier jetzt Floating Social Bar installiert. Das WP Plugin gefällt mir sehr gut.

Alle hier vorgestellten WordPress Plugins findest du mit diesen Bezeichnungen im Plugin Verzeichnis von WordPress. Du kannst diese also direkt online installieren ohne sie herunterzuladen müssen.

2013 Top 3 WordPress Plugins

Die Zeiten ändern sich und so auch meine Top Plugins. Damit diese Aktualisierung hier auch wirklich Sinn macht, möchte ich an dieser Stelle noch 3 neuer Plugins erwähnen, ohne die ich nicht mehr bloggen möchte.

  • Wordfence Security – Bevor du hier zu Ende liest, solltest du dir dieses kleine Wunderplugin installieren. Es macht deinen Blog auf einen Schlag etwa 1000 mal sicherer.
  • Shortcodes Ultimate – Shortcodes sorgen dafür, dass man verschiedene Elemente auf einfache Art in seinen Artikeln nutzen kann. Dafür gibt es verschiedene Plugins und Shortcodes Ultimate ist dabei mein Favorit.
  • TablePress – Fantastische Plugin zum Erstellen von Tabellen. Diese sind sogar sortierbar (siehe Beispiel auf meiner Seite profiWPthemes). Ebenfalls natürlich kostenlos.

MyThemeShop Review: Moderne WordPress Themes

Da die meisten Blogger weder Designer noch Programmierer sind, ist das WordPress Theme die beste Möglichkeit, um für Individualität im Blog zu sorgen. Unterschieden wird dabei zwischen kostenlosen Themes und solchen von professionellen Anbietern. Nachfolgend stelle ich den Anbieter MyThemeShop vor.

MyThemeShop nenne ich gern den neuen Stern am WordPress-Themes-Himmel. Auch durch mein Projekt ProfiWPThemes (Vergleich von über 100 Theme Anbietern) bin ich eigentlich stets auf dem Laufenden, betreffend neuen Anbietern.

MyThemeShop* überraschte mich dann doch ziemlich, da sich der Anbieter lange nicht auf meinem Radar befand. Es handelt sich aber definitiv um einen grösseren Player.

Mittlerweile sind bei MyThemeShop 98 Themes und 19 Plugins für WordPress verfügbar. Damit können die wenigsten Anbieter mithalten. Und noch etwas vorweg: Die letzten fünf Themes die ich gekauft habe, stammen alle von diesem Entwickler. Auch das aktuelle Theme von DaniSchenker.com gehört dazu.

Update: Bei DaniSchenker.com verwende ich mittlerweile ein anderes Theme. Ich nutze MyThemeShop Themes aber immer noch oft. Zum Beispiel bei meinem Costa Rica Blog Tropenwanderer.

Themes von MyThemeShop

Die Entwickler bei MyThemeShop richten sich ganz klar an aktuellen Trends und reagieren offenbar sehr schnell auf solche. Seit ich die Seite verfolge, kamen fast im Wochentakt neue Themes hinzu.

Der Stil der Themes ist grundsätzlich recht unterschiedlich aber immer ziemlich aufgeräumt und nicht farblich übertrieben. Auffallend ist auch, dass Bilder bei fast allen Designs eine zentrale Rolle einnehmen. Das heisst, die Themes sehen nur dann wirklich gut aus, wenn auch Vorschaubilder verwendet werden.

Im Weiteren sind auch diverse “spezielle” Themes im Angebot. Es gibt Shop-Themes, solche für Video Seiten oder Themes für Seiten a la Buzzfeed. Bei einer Auswahl von fast 100 Themes wird wahrscheinlich fast jeder etwas Passendes finden.

Vorteile

  • MyThemeShop Themes sehen sehr modern aus, da sie sich an den aktuellen Trends und populären Websites richten.
  • Die Themes sind sehr Benutzerfreundlich und verfügen alle über Theme-Optionen im WordPress Admin Bereich.
  • Die Einstellungsoptionen sind sehr vielseitig. Vieles kann angepasst werden.
  • Eine besonders hilfreiche Funktion ist die Übersetzung.
  • Es gibt einige kostenlose Plugins von MyThemeShop, die sich als optimale Ergänzung einsetzen lassen.
  • Durch regelmässige Aktionen hat man immer wieder die Möglichkeit günstiger an Themes zu kommen (siehe unten).

Nachteile

  • Die Einstellungsmöglichkeiten für die Startseite sind manchmal etwas begrenzt (ich habe schon mindestens 5 Themes von diesem Anbieter getestet).
  • Die Themes funktionieren am besten, wenn du sie genau so verwendest, wie es vom Entwickler gedacht ist.
  • Für den einen oder anderen wird es eventuell am Preis scheitern (Normalreis 69$). Dazu aber ganz am Ende mehr.

Funktionen im Detail

Neben dem Hochladen des Logos und Anpassen diverse Styling-Optionen, kannst du auch Codes in den Footer oder den Header einfügen, den Copyright Text anpassen und den Hintergrund verändern. Verschiedene Bereiche der Seite können komplett ein- oder ausgeblendet werden. Im Weiteren gibt es natürlich auch ein Feld für eigene CSS Anpassungen.

Gut gemacht sind auch die Einstellungsmöglichkeiten für die Schriftarten. Mit Zugriff auf die Google Fonts kannst du hier fast jedes Element einzeln definieren. Siehe Grafik:

Während dem die Homepage-Einstellungen eventuell etwas zu simpel geraten sind, ist der Bereich “Translation” (Übersetzung) umso besser. Hier kannst du alle vorkommenden Textelemente einzeln übersetzen.

Für die Seiten- und Artikelansicht stehen dir auch eine Menge Einstellungen zur Verfügung. So kannst du entscheiden, ob du das Datum anzeigen lassen möchtest, die Kommentare oder auch den Autor.

Top Themes

Einige Themes von MyThemeShop* gefallen mir besonders gut. Unter anderem natürlich SociallyViral*, das aktuelle Theme von DaniSchenker.com.

SociallyViral* ist definitiv in Anlehnung an die populären Seiten wie Buzzfeed oder Viralnova entstanden. Persönlich gefällt es mir, weil es sauber und simpel gestaltet ist und darüber hinaus die Leser zum bleiben animiert. Dazu trägt auch die Art bei, wie andere Artikel angezeigt werden.

SteadyIncome* ist ein weiterer Favorit von mir. Es ist ein richtiges Blogger-Theme, mit dem sich ein Blogger selbst in Szene setzen kann. Die Startseite ist darauf ausgelegt, dass der Leser sofort alle Profile (social) findet und sieht, um wen es geht.

Ganz einfach Video*, heisst ein weiteres Theme, das mir sehr gut gefällt. Wer hatte schon nicht auch mal die Idee, einen Videoblog zu machen? Das wäre ein gutes Theme dafür.

Selbst gekauft habe ich bisher 7 Themes. Eines davon ist etwa das Entrepreneurship Theme, welches ich bei meinen Costa Rica Blog Tropenwanderer eingesetzt habe. Zahlreiche weitere könnte ich mir für gewisse Projekte auch vorstellen.

Tipps zum Kauf

Tipp 1: Preis könnte steigen. Seit ich MyThemeShop kenne heisst es beim Preis “59$ statt 69$”. Es ist also davon auszugehen, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird. Dennoch, möglich ist es natürlich.

Tipp 2: Melde dich unbedingt zum Newsletter an. Wenn ein neues Theme erscheint, ist dieses meistens in den ersten 2-3 Tagen für 9$ erhältlich, statt den erwähnten 59$.

Tipp 3: An vielen Events und Feiertagen bekommst du einen guten Rabatt auf die Themes.