Erfahrungen mit ThemeForest (Marktplatz für WordPress Themes)

Wie schon im Titel angesprochen, handelt es sich bei ThemeForest um einen Marktplatz für WordPress Themes. Allerdings findet man auch Templates für diverse CMS (Joomla, Drupal, usw), verschiedene Onlineshops wie Magento, andere Blog Plattformen, E-Mail Templates und Landingpages. Mittlerweile habe ich bei ThemeForest schon mehrere Themes gekauft und habe ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Diese möchte ich gerne mit dir teilen.

Die gute Erfahrung mit ThemeForest

Was mir an ThemeForest sehr gut gefällt ist die fast unendliche Auswahl. Ich mag es eigentlich noch mich durch hunderte Themes zu klicken (auch wenn das manchmal ein Zeitfresser ist). Bei ThemeForest habe ich bisher wirklich für jedes Projekt das passende Theme gefunden. Egal ob es für einen Onlineshop war, eine Firmenwebseite oder auch ein privates Projekt (allesamt natürlich auf WordPress basierend), bei diesem Marktplatz bin ich noch immer fündig geworden.

Interessant ist auch, dass ThemeForest abwechslungsreiche ist als viele andere Theme Anbieter. Denn bei einem Marktplatz sind natürlich sehr viele verschiedene Entwickler und Designer im Spiel, als bei einer Themeschmiede mit 2-3 Designern. So bekommt man nicht nur verschiedene Arten von Themes, sondern auch ganz verschiedene Stile.

Im Weiteren habe ich auch eines meiner absoluten Lieblingsthemes bei ThemeForest gekauft. Dieses heisst Invicta und bietet viele tolle Funktionen (Update: Ist leider nicht mehr vorhanden). Das Theme kommt mit einer detailierten Dokumentation damit man von den ganzen Funktionen auch profitieren kann.

Die schlechte Erfahrung mit ThemeForest

Leider kam es bei mir auch einmal zu einer schlechten Erfahrung… Wobei, so schlimm war es eigentlich nicht. Mit einem meiner Themes hatte ich leider ein kleines Problem. Wobei diverse Grafiken im Blog nicht angezeigt wurden. Weshalb ich via ThemeForest mit dem Entwickler Kontakt aufgenommen hatte.

Erst wurde ich auf diverse FAQs und Tutorials verwiesen und sollte das Theme nochmal neu installieren. Als das alles nichts genutzt hatte wurde mir dann nach einigen Emails angeboten, dass ein Mitarbeiter sich meinen Blog ansieht. Ich habe diesem dann ein Admin Login gegeben, damit der sich das Problem gleich im Blog ansehen könnte. Leider warte ich bis heute auf eine Rückmeldung und nehme an, dass sich nie jemand die Mühe gemacht hat um sich meinen Blog anzusehen.

Leider gibt es natürlich auch bei ThemeForest einige schwarze Schaffe, ist ja klar. Denn nicht jeder Entwickler will bei einem Theme für 25$ auch noch stundenlangen Support geben. Aber eigentlich sollte dies einfach dazu gehören. Und im Prinzip bieten auch alle Entwickler Support für ihre Themes an. Leider hatte ich wohl einen erwischt der im Ernstfall dann nicht wirklich hilft.

Wenn irgendwo viele Menschen zusammenkommen, sind immer auch schwarze Schafe dabei. Und bei einem Marktplatz wie ThemeForest weiss man eben nie genau was man bekommen wird. Ein Theme Demo sagt eben noch nichts über den Support aus. Genauso wenig gibt ein Screenshot darüber Auskunft wie einfach das Theme in der Bedienung ist.

Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, dass die WordPress Theme Preise bei ThemeForest schon sehr günstig sind. Das Risiko welches man eingeht ist also begrenzt.

Schwarze Schafe vermeiden (update)

Wie Tobias (Danke!) in seinem Kommentar richtig angemerkt hat, gibt es bei jedem Theme die Möglichkeit Fragen zu stellen. Zum einen sollte man sich die bisherigen Fragen durchlesen um zu sehen ob es bei anderen Kunden zu vielen Problemen kam und ob der Entwickler darauf antwortet. Falls keine Kommentare vorhanden sind kann man auch einfach selbst eine Frage stellen. Kommt eine schnell Reaktion kann man davon ausgehen, dass der Anbieter auch bei einem Problem gerne Support anbietet.

Insgesamt gut

Trotz dieser schlechten Erfahrung bin ich insgesamt mit ThemeForest sehr zufrieden. Die grosse Auswahl und auch die Einfachheit überzeugen mich sehr. Wer per Paypal bezahlt kann in wenigen Minuten ein neues Theme auf seinen Blog laden, das ist kein Problem.

Schau dich bei Themeforest um!

5 fantastische Online Tools #toolparade

Das ZIELBAR Team und ich haben eine neue Blogparade gestartet. Wie auch letztes Jahr schon, haben wir uns auch jetzt wieder ein spannendes Thema ausgesucht. Dieses Mal geht es um: Online Tools (Blogparade bei ZIELBAR – #toolparade)

Was das jetzt genau bedeutet, das kann jeder selbst entscheiden. Ob man ein Tool oder mehrere vorstellen will, eine Anleitung schreiben möchte oder ob man beschreiben will, warum man ein bestimmtes Tool nicht mehr nutzt… alles ist erlaubt.

Ich möchte an dieser Stelle einige Tools vorstellen, die ich fast tägliche benutze.

Pocket – Bookmarks speichern

Wenn man mir vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich demnächst wieder einen Bookmarking Service nutze, dann hätte ich das für komplett verrückt gehalten

 Mit Bookmarking verband ich in den letzten Jahren vor allem diese unzähligen, billig gemachten Portale für Social Bookmarks, die in der Regel nur von Spammern genutzt wurden. Kein Wunder also, war das Thema für mich abgeschlossen.

Im Weiteren nutze ich Google Chrome, wo ich über mein Profil auch auf meine Bookmarks zugreifen kann. Wozu also einen Service wie Pocket?

Pocket hilft mir dabei die Informationsflut in den Griff zu bekommen. Vor allem wenn ich am Smartphone bei Twitter unterwegs bin, ist es eine sehr grosse Hilfe. Zum einen ist mein iPhone nicht mit dem grössten Display ausgestattet (was das Lesen von ganzen Artikeln etwas mühsam macht) und zum anderen möchte ich einfach zuerst sehen was gerade los ist und dann später lesen. Daher ist es perfekt, dass ich mir die Links bei Twitter mit einem Klick in Pocket speichern kann.

Auch Pocket ist eventuell noch verbesserungsfähig. Bei sehr vielen gespeicherten Links fehlt die Übersichtlichkeit ein wenig. Aber das geht auch, wenn du die gespeicherten Links regelmässig “abarbeitest”.

Versuch es mal: Pocket

SocialPilot – Social Media Management

SocialPilot* habe ich bereits im Artikel Mehr Traffic durch Twitter erwähnt. Ich möchte es aber an dieser Stelle nochmal vorstellen.

SocialPilot ermöglicht es dir, deine Posts in diversen sozialen Netzwerken zu planen. Erstens geht es aber über die Standard-Netzwerke hinaus und zweitens bietet SocialPilot diverse zusätzliche Features, die zum Beispiel Buffer nicht bietet.

Folgende Accounts können verknüpft werden: Twitter, Facebook Account, Facebook Fanpage, Facebook Gruppe, LinkedIn Account, LinkedIn Page, Xing Account, Tumblr Blog, Pinterest Account, VK.com Account, VK.com Community.

Hinzugefügte Accounts kannst du in Gruppen organisieren. So kannst du einen Post mit einem Klick auf verschiedenen Portalen veröffentlichen. Wenn du etwa einen neuen Blogartikel geschrieben hast und diesen gleich bei Facebook, Twitter und Xing promoten willst, dann solltest du eine entsprechende Gruppe für die Accounts anlegen

Falls du diverse Tweets oder andere Posts im Voraus geplant hast (z.B. für einen Kunden), kannst du diese auf einen Schlag hochladen (CSV Upload bis 500 Posts). Eine weitere interessante Funktion bringt dir die Möglichkeit, RSS Feeds zu speichern und neue Einträge automatisch zu posten. Auch das ist wieder optimal, wenn du deine eigenen Blogartikel automatisch promoten möchtest.

Für jeden Account kannst du individuell einstellen, wann die Posts geteilt werden sollen, die in der Warteschleife stehen. Die Zeiten kannst du auf die Minute genau einstellen und es sind auch mehrere Zeiten pro Tag möglich (im Bild oben nur eine Zeit pro Tag).

Beim Speichern der Posts hast du folgende drei Möglichkeiten:

  • Add to Queue: Zur Warteschleife hinzufügen bedeutet, dass diese Posts der Reihe nach veröffentlicht werden, gemäß dem vorgegebenen Zeitplan.
  • Share Now: Sofort teilen, sprich der Beitrag geht raus, sobald du den Klick machst.
  • Schedule Post: Mit dieser Funktion, kannst du ein Datum und eine Zeit festlegen, ebenfalls unabhängig von deinem eingestellten Zeitplan.

Beiträge erstellen kannst du zum einen in deinem SocialPilot Account und zum anderen über die Browser-Extension direkt auf einer beliebigen Seite.

Was spricht für SocialPilot?

  • Viele Netzwerke integriert (vor allem auch Xing und LinkedIn).
  • Bereits in der kostenlosen Version sind viele Posts planbar.
  • URL Shortener sind integriert.
  • Accounts in Gruppen sparen zusätzlich Zeit.
  • Jeder Account kann individuell pausiert werden.
  • Bereits veröffentliche Posts können mit einem Klick nochmal geteilt werden.
  • Kostenpflichtige Accounts sind sehr günstig. (Bereits viele Möglichkeiten mit kostenlosem Account!)

Was ist nicht optimal bei SocialPilot?

  • Verschieben der Posts innerhalb der Warteschleife ist etwas mühsam.
  • In den letzten paar Monaten ist der Dienst einmal für ca. 24 Stunden ausgefallen.
  • Für mich kein Problem, für andere eventuell: Nur in Englisch verfügbar.

Test SocialPilot* jetzt.

Free SERP Checker – Ranking im Blick behalten

Wozu die ganzen Massnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, wenn man nicht auch schaut, ob es was bringt? Ein Weg um festzustellen, ob die Arbeit Früchte trägt, ist die Überprüfung der Positionen in Google. Ich mache das mit dem kostenlosen Tool von SERPLAB.

Das Tool ist richtig einfach in der Anwendung und kann fast unlimitiert eingesetzt werden. Ein neues Projekt (Domain) ist schnell angelegt und mit wenigen Klicks eingestellt. Dann müssen nur noch die gewünschten Keywords eingetragen werden und schon kann es losgehen.

Limitiert ist die Anzahl der Abfragen. Konkret auf 300 pro Tag. Du kannst aber auch den Rhythmus der Abfragen ändern. Also zum Beispiel nur einen Check alle 3 Tage oder gar 1 Mal pro Woche, was für gewisse Projekte sicher ausreichend ist. So kannst du zahlreiche Projekte verwalten, ohne dass du zu wenig Abfragen hast.

Sollten dir die 300 pro Tag doch zu wenig sein, kannst du dies für 4,99$ pro Monat auf 600 Abfragen verdoppeln. Das ist, im Vergleich zu den mir bekannten Konkurrenzprodukten, sehr günstig.

Teste es einfach mal, vielleicht ist es was für dich! SERPLAB

Fastbill – Online Rechnungen verwalten

Online Tools zur Erstellung und Verwaltung von Rechnungen habe ich auch schon so einige getestet. Das grösste Problem war dabei zuweilen, dass diese oft perfekt für einige Länder optimiert sind. Das mag super schön sein, wenn man denn in einem dieser Länder arbeitet (z.B. Deutschland oder USA), für mich hier in Costa Rica ist das dann jedoch ein Hindernis.

Daher ist es für mich bei einem solchen Tool wichtig, dass ich so viele Anpassungen wie möglich machen kann und so wenig feste Vorgaben habe, wie möglich. Es bringt mir z.B. nichts, wenn bei einer Rechnung immer automatisch die Mehrwertsteuer angegeben wird, wenn es das bei mir hier nicht gibt (zumindest für mich als Selbständigen).

Bei Fastbill werden diese Voraussetzungen für mich erfüllt. Hier kann ich alles so einstellen, dass es für mich und meine länderspezifischen “Probleme” passt. Gut möglich, dass es für euch (aus Deutschland oder der Schweiz) noch bessere Tools für Rechnungen gibt, das kann ich aber nicht beurteilen.

Ein weiteres Plus ist dann auch der Preis, der sehr vertretbar ist. Ich bezahle 5€ pro Monat und kann damit unbegrenzt viele Rechnungen verwalten. Der Preis steigt, wenn du das Tool mit mehreren Usern verwenden möchtest.

Du kannst Fastbill kostenlos testen.

Uptime Robot

Ein weiteres Tool, das bei mir unermüdlich im Einsatz ist: Uptime Robot

Das simpelste Tool in meiner Liste ist aber nicht weniger wichtig. Der Uptime Robot prüft nämlich ständig, ob meine Websites online sind und meldet sich, sobald eine Seite nicht verfügbar ist.

Auf diese Weise kann ich zum einen sehen, ob die Angaben meines Webhosters stimmen und ich kann gegebenenfalls auf Probleme reagieren. In der Vergangenheit habe ich z.B. aufgrund dieses Tools schon einen Serverwechsel gemacht, da ich festgestellt hatte, dass die Seite oft nicht erreichbar war.

Im Weiteren wird auch gleich noch geprüft, wie lange die Seite zum laden benötigt. Da der Pagespeed mittlerweile auch ein wichtiger Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung ist, somit eine zusätzliche interessante Information.

Uptime Robot ist kostenlos bis 50 Seiten. Die Überprüfung findet dabei alle 5 Minuten statt. Solltest du mehr wollen, gibt es auch ein kostenpflichtiges Angebot.

Ein sehr hilfreiches Tool. Teste es doch mal: Uptime Robot

Blogparade von ZIELBAR

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von ZIELBAR teil. Bei der #toolparade geht es darum, seine liebsten Online Tools vorzustellen. Es gibt sicher einige Tools, die ich noch öfter nutze als die hier vorgestellten, ich möchte aber auch was bieten, das noch nicht jeder kennt. Vor allem bei SERPLABS und Uptime Robot könnte das für viele der Fall sein.

Die Blogparade läuft noch bis heute Abend. Mach mit!

ZIELBAR Blogparade Infos

Mehr Traffic durch Twitter + super hilfreiche Kontakte

Was bringt mir Twitter?

Diese Frage kann ich noch nicht genau beantworten. Jedoch ist mein erster Eindruck: Nichts!

Dieser Satz stammt aus einem Artikel von mir vom 30. Mai 2008! Meine Einstellung bezüglich Twitter hat sich seither definitiv verändert. Wie? Das beschreibe ich in diesem Artikel.

Den ganzen Auszug lesen... (Achtung: Herzinfarktrisiko für Rechtschreiber!

Falls du nun auch den ganzen Auszug meines alten Textes gelesen hast, möchte ich mich natürlich auch für die Vergewaltigung deines Verstandes entschuldigen. Meine Rechtschreibung war eine absolute Katastrophe! Man beachte die offensichtlich zufällig angewendeten Regeln der Sprache, hehe. (Soll nicht heißen, dass ich heute perfekt schreibe…) Und noch was: MSN! What??? 🙂

Ich komme auf das Thema zurück, da Alexander von Internetblogger, eine interessante Blogparade zum Thema gestartet hat. Unter dem Motto “Ich nutze Twitter weil…“, stellt er einige Fragen, von denen ich die (für mich) wichtigsten beantworten möchte.

Also…

Disclaimer: Mein erstes Twitter-Profil habe ich seit Mai 2008, bin aber erst seit 2 Monaten richtig (systematisch) aktiv.

Warum nutze ich Twitter heute?

Grundsätzlich sehe ich zwei Gründe, die für mich relevant sind: Traffic und Kontakte!

Als Betreiber mehrerer Blogs, suche ich immer nach neuen Wegen, Besucher auf meine Seiten zu locken. Social Media nimmt dabei eine immer wichtigere Position ein. Siehe dazu auch meinen letzten Beitrag Facebook für mehr Traffic. Auf der anderen Seite bin ich aber auch der Meinung, dass man über kein Netzwerk so schnell neue Kontakte knüpfen kann, wie über Twitter. Entsprechend nutze ich das auch so.

Wie ich für meine Blogs Traffic über Twitter bekomme

Folgende Faktoren sind für mich bei dieser Frage wichtig:

Regelmäßig neuen Usern folgen

Ich versuche täglich 3-10 neuen Usern zu folgen. Damit möchte ich natürlich erreichen, dass diese wiederum mir auch folgen, respektive dass andere darauf aufmerksam werden und mir folgen.

Ich folge grundsätzlich nur Usern, die thematisch passend twittern. Also in meinem Fall alles rund um Marketing, SEO, Bloggen und so weiter. Mit dem FC Basel, Roger Federer und Stan Wawrinka habe ich da drei Ausnahmen gemacht 😉

Im Weiteren bringt das Folgen auch mehr Tweets in meinen Stream, die ich dann wiederum retweeten kann.

Regelmäßig entfolgen

Von Zeit zu Zeit entfolge ich einen Usern. Dabei schaue ich vor allem darauf, ob diese inaktiv geworden sind oder mich die Tweets überhaupt noch interessieren. Im Weiteren stelle ich mir auch die Frage, ob der entsprechende Kontakt mir etwas bringen kann.

Halbautomatisch twittern

Um “ständig” präsent zu sein nutze ich ein Tool zur Automatisierung meiner Tweets. Jedoch sende ich weniger als 50% meiner Tweets auf diese Weise ab. Ich plane vor allem interessante Artikel, die ich lese und eigene, ältere Artikel ein.

Alle 3 bis 5 Tweets plane ich einen Link zu einem eigenen Artikel, mit welchem ich entsprechend Traffic erhalte.

Aufmerksamkeit erlangen

Fremde Artikel tweete ich so gut wie nie, ohne den Autor zu erwähnen (also @autorenname). Usern, die auf einen solchen Tweet reagieren, folge ich natürlich auch.

Im weiteren antworte ich auch auf Tweets in meinem Stream und stelle selbst Fragen.

Kontakte knüpfen über Twitter

Besonders interessant finde ich an Twitter, wie einfach Kontakte entstehen. Im besten Fall ist es so einfach, dass du jemandem folgst und er folgt dir zurück. Schon besteht ein erster Kontakt, der einfach erweitert werden kann.

Was kannst du konkret tun, um einen Kontakt “warm zu machen”?

  • Schritt 1: Tweets favorisieren.
  • Schritt 2: Tweets retweeten.
  • Schritt 3: Auf Tweets antworten.
  • Schritt 4: Users direkt mit @username ansprechen.
  • Schritt 5: Private, nicht automatisierte Nachricht schicken.
  • Schritt 6: Kontakt auf andere Plattformen wie Email oder Facebook erweitern.
Tipp: Viele User verwenden Automatisierungstools, um neuen Followern eine private Nachricht zu schreiben. Ich persönlich halte davon wenig.Ich antworte mittlerweile gern auf solche Nachrichten mit einer sinnvollen Frage oder Antwort. Sollte ich dann darauf keine Antworte erhalten, entfolge ich. Meiner Meinung nach sollte die Automatisierung nur den ersten Schritt vereinfachen. Wer danach dennoch kein Interesse an einem Kontakt hat, mit dem kann ich nichts anfangen.

Wie ich Twitter nutze

Wie ich dieses schöne Tool nutze, hängt vor allem davon ab, welches Projekt damit verbunden ist:

  • @danischenker: Mein “persönlicher” Account, wo ich mich selbst vermarkte. Hier bin ich gleichermaßen auf Traffic und Kontakte fokussiert. Ich versuche also Traffic für meine Blogs (und auch für ZIELBAR) zu generieren und neue, interessante Kontakte zu knüpfen.
  • @tropenwanderer: Für meinen Costa Rica Blog Tropenwanderer pflege ich vor allem Kontakte zu anderen Reisebloggern. Denn, als neuer Blog hat man es schwer allein! Entsprechend versuche ich über Twitter an andere Blogger heranzukommen, mit denen sich dann im späteren Verlauf Synergien finden lassen.
  • @sprachenweb: Der Account für meine Sprachen lernen Seite SLweb. Zugegeben, hier weiss ich gerade nicht so genau, was ich machen 😉 Und zwar habe ich festgestellt, dass die Zielgruppe nicht ganz einfach zu erreichen ist. Dazu gibt es nur wenige Blogger aus dem Themenfeld. Entsprechen überlege ich mir gerade, wie es hier weitergehen soll. Hast du eine Idee?
  • @danischenker_en: Mein neuster Account. Ebenfalls für meine persönliche Marke, jedoch für den englischsprachigen Bereich. Gerade mein Standort (in Costa Rica) führt dazu, dass ich immer mehr mit international agierenden Usern in Kontakt komme. Um das nicht zu vermischen, habe ich mir entsprechend diesen neuen Account angelegt. Das Ziel ist hier Kontakte zu knüpfen, da ich selbst noch keine englischsprachigen Inhalte erstelle (mit wenigen Ausnahmen). Entsprechend habe ich auch nichts zum promoten.

Welche Tools nutze ich?

Mittlerweile haben sich in meinem Twitter-Alltag drei Tools “eingeschlichen”:

  • Twitter iPhone App: Achtung! Mind-blowing fact! Bis vor 3 Monaten hatte ich kein Smartphone 😉 Nun nutze ich aber natürlich auch die Twitter App, ohne die ich mittlerweile nicht mehr leben könnte, hehe. Besonders gut ist, dass ich damit gleich mehrere Profile verwalten kann.
  • SOCIALPILOT*: Mit SOCIALPILOT automatisiere ich meine Tweets. Zurzeit plane ich bei meinen Profilen jeweils 2-3 Tweets pro Tag. Das möchte ich in Zukunft erhöhen, weshalb ich mir auch schon dem Pro Account von SOCIALPILOTgeholt habe (für 4,99$). Das Tool ist echt hilfreich, vor allem auch dank der Chrome Extension. Zu SOCIALPILOT*.
  • SocialBro: Dieses Tool nutze ich vor allem zum entfolgen. SocialBro zeigt dir nämlich auf einen Blick, welche User schon lange nicht mehr aktiv waren oder auch die, die dir nicht mehr folgen. Das Tool nutze ich ca. einmal pro Woche.

Das Ende des Follower Friday? #FF

Wie beschrieben nutze ich also einige Tools. Wie ich finde, helfen die nicht nur mir, sondern bringen auch einen Mehrwert für meine Follower…

Seit einer Weile gibt es aber auch (mindestens) ein Tool, um den Follower Friday zu automatisieren. Das finde ich mehr als Schade, da damit der ganze Sinn des #FF verloren geht. Denn, mit dem #FF sollen User empfohlen werden. Mit der Automatisierung dieses Prozesses machst du deinen Followern keinen Gefallen.

Bisher mochte ich den Follower Friday sehr (auch wenn ich es selbst nie gemacht habe). Leider verliert die Aktion für mich komplett den Reiz, wenn immer mehr User den Prozess automatisieren. Zum einen werde ich jeden Freitag komplett mit #FF überrannt und sehe zuweilen nichts mehr anderes in meinem Stream, zum anderen sind es ganz einfach zufällige Empfehlungen.

Wenn es so weiter geht ist der #FF für mich tot! Oder was meinst du dazu?

Schöne Grüsse an #TwiBas!

Alexander stellt auch die Frage, ob ich andere Twitterer persönlich kenne. Jein… Ich glaube nicht, dass ich schon mal jemanden über Twitter kennengelernt habe und dann getroffen habe. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch das #TwiBas erwähnen, das mittlerweile eine Website hat (twibas.ch), yeah!

Als das #TwiBas (Twitter Basel) zum ersten Mal statt fand, war ich nämlich als Mitgründer dabei. Dort sassen wir dann, ich und der Kläui. Nur wir zwei. Aber, schon beim zweiten Treffen waren es weitere Twitterer und Blogger.

Das ist definitiv etwas, was mir hier in Costa Rica fehlt. Mal sehen, ob ich da was auf die Beine stellen kann 🙂