7 Domainhandel-Thesen und die knallharten Antworten eines Profis (+ kostenloser Download)

Domains sind die Grundstücke des Internet. Die Domainprofis können tatsächlich mit Immobilienmaklern verglichen werden. Sie kaufen günstig und verkaufen mit Gewinn. Dies wiederum sorgt für Kapital für neue Investitionen. Manchmal renovieren sie eine Domain sogar. Ich habe selbst einige Erfahrungen mit dem Domainhandel gesammelt, welche aber hauptsächlich negativ waren. Entsprechend konnte ich bisher nur “so nicht”-Tipps geben. Das ändert sich mit diesem Artikel.

Ich habe 7 Thesen zum Domain Flipping aufgestellt und Jens Peterssen von Domfolio.de hat diese in der Luft zerrissen. Ok, nicht alle. Aber er hat mich korrigiert und das war auch dringend nötig.

Über Jens Peterssen
Ich beschäftige mich seit 2007 mit dem Domainhandel. Trotz relativ spätem Einstiegs habe ich gelernt, was gute Domains sind und ein “Bauchgefühl” entwickelt. Ich habe seitdem weit über 1000 Domains verkaufen können – natürlich auch dank meines eigenen Snaptools, welches ich mittlerweile unter dexpired.de für Andere Leute anbiete. Ansonsten beschäftige ich mich sehr mit dem Projektieren von Domains.

6 unverzichtbare Tipps für den Domainhandel
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These 1: Der Wert der Domain

“Eine Domain ist nur so viel wert, wie jemand bereit ist dafür zu bezahlen.” Würdest du dieser Aussage zustimmen? Oder gibt es eventuell Wege, einer Domain einen Wert zu verleihen?

Betreibt man reinen Domainhandel, so ist das im Prinzip richtig. Bei vielen meiner Domainverkäufen gab es wirklich nur einen einzigen Interessenten. Und da muss man natürlich mit Fingerspitzengefühl raushören / lesen, was er bereit ist, zu zahlen.

Es gibt aber natürlich auch Wege, eine Domain “begehrter” zu machen. Bei generischen Domains, die im Idealfall ein gutes Suchvolumen haben, lohnt sich eine Projektierung. Platziert man diese Seite dann mit einigen Begriffen in den Top 10, so werden im besten Fall Mitbewerber aufmerksam und unterbreiten ein Angebot. Das ist mir schon relativ oft passiert.

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These 2: Welche TLDs für den Domainhandel

Erstens kann man nur mit Top Level Domains erfolgreich sein. Und zweitens muss es auch noch begrenzt auf einige wenige Endungen sein. Die TLDs .DE, .COM und .NET funktionieren, der Rest ist Glücksache.

Das stimmt, wobei ich noch die TLD .org hinzufügen möchte. Diese ist gerade bei SEOs und Projektierern sehr beliebt. Ebenso konnte ich diese Endung schon an Endkunden verkaufen. Möchte man reinen Domainhandel betreiben und eine große Anzahl an Interessenten anziehen, sollte man sich auf die TLD .de und .com beschränken. Diese sind am begehrtesten. Und gerade bei .de Domains sind Metriken wie zum Beispiel das Suchvolumen nicht immer entscheidend. Hier reicht es manchmal, wenn eine Domain gut klingt, brandingfähig ist – da kann man sehr gute Preise erzielen.

These 3: Welche Domains kaufen/registrieren?

Als Anfänger muss man sich beim Kauf auf ein Thema begrenzen und in diesem Bereich dann möglichst breit besetzt sein. Sonst verliert man sich in den unendlichen Möglichkeiten.

Nicht unbedingt. Klar ist es von Vorteil, wenn man sich mit Themen beschäftigt, die einem liegen. Aber was ist, wenn das Thema gar nicht so Internetaffin ist? Meiner Meinung nach ist ein guter Einstieg derzeit folgender: Augen offen halten nach kommerziell verwertbaren Domainnamen mit den Endungen .de und .com. Hier einfach mal Suchvolumen und Mitbewerber prüfen und dann überlegen, ob man die Domain registriert oder kauft, oder nicht. Als Anfänger würde ich übrigens nicht zu viele noch freie Domains registrieren.

Zwei Möglichkeiten:

1. Lieber ein paar hundert Euro in die Hand nehmen und nach Schnäppchen suchen. Viele Domaininhaber verkaufen ihre Domains unter Wert. Hier gilt es, den richtigen Riecher zu haben.

2. Freigewordene Domains snappen. Auch hier werden, gerade zum Monatsende, tausende .de Domains täglich frei. Oftmals sehr gute, weil die ehemaligen Besitzer den Wert der eigenen Domain nicht kennen. Mit Backordertools wie zum Beispiel Namejet.com (International) oder meinem dexpired.de (nur für .de Domains) kann man hier also die ein oder andere gute Domain bekommen.

These 4: Projektierebare Domains

Man sollte nur Domains registrieren / kaufen, mit welchen man auch selbst etwas anfangen könnte. Für den Fall, dass man diese nicht los wird und sie am Ende nicht um sonst gekauft hat.

Das ist ein guter Ansatz. Mit “selbst etwas anfangen” meine ich aber, dass sie nicht unbedingt aus einem vertrauten Themengebiet kommen muss. Werte wie Suchvolumen müssen stimmen, die Verwertbarkeit muss kommerziell sein. Dann kann man zur Not später noch etwas damit anfangen und selbst projektieren.

These 5: Sichtbarkeit der Domain erhöhen

Man muss einen Weg finden, seine Domain sichtbar zu machen. Diese einfach bei Sedo einzustellen und zu hoffen, reicht nicht. Man muss die Domains selbst bewerben.

Wie oben schon erwähnt, ist eine Projektierung ein guter Weg, seine Domain sichtbarer zu machen. Allerdings ist es gerade im .de Bereich nicht so wichtig. Ein potentieller Interessent sucht nach freien Domains oftmals, indem er die Domain einfach in den Browser eingibt. Taucht auf der Domain nun sichtbar ein Verkaufshinweis auf, so steht einem Verkauf meist nichts mehr im Wege.

Mittlerweile rate ich allerdings davon ab, die Domain einfach bei Sedo zu parken. Die Verkaufshinweise sind oft nicht deutlich genug, des Weiteren scheuen viele unwissende Interessenten eine Registrierung und ggf. Zertifizierung über Sedo. Ich empfehle eine eigene Verkaufslandingpage mit gut sichtbaren CTA’s.

These 6: Sommerloch und andere Durststrecken

Man muss sich beim Domain Flipping auf lange Durststrecken einstellen. Denn das Portfolio muss sich erst entwickeln, bevor man regelmässig davon profitieren kann.

Das ist korrekt. Komischerweise war es bei mir immer so: Je mehr Domains ich im Portfolio hatte (unabhängig von der Qualität der einzelnen Domains), umso häufiger kamen Anfragen – auch für Domains, die ich eigentlich wieder löschen wollte. Dies ist jedoch mit enormen Aufwand verbunden – und mit hohen laufenden Kosten.

Und: Zur Mitte des Jahres herrscht ein Sommerloch. Wie in vielen anderen Onlinebereichen auch geht die Anzahl der Domainverkäufe in der Regel in den Keller. Zum Herbst hin geht es dann wieder Aufwärts. Diese Zeit gilt es also zu überbrücken.

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These 7: Die finanzielle Seite beim Domainhandel

Für das Domain Flipping ist von Anfang an ein relativ grosses Budget von Nöten, damit ein Portfolio aufgebaut werden kann. Wer nur mit einigen hundert Euro beginnt, wird wenig Chancen haben.

Falsch. Nur müssen die “Schüsse”, die man abfeuert, sitzen, hat man nur wenig Geld zur Verfügung. Daher sollten folgende Tipps beachtet werden:

Meine Tipps:

Tipp 1: Besucht die Seite www.peew.de – schaut euch an, welche Domains derzeit zu Festpreise bei Sedo verkauft werden. Schaut euch an, welche Domains bald bei Namejet und Co. droppen. Bekommt ein Gefühl dafür, was ein guter Preis ist, was eine gute Domain ist.

Tipp 2: Schaut euch bei dexpired.de um, was täglich an .de Domains frei wird und was tatsächlich registiert wird. Beobachtet den Markt, schaut, was verkauft wird. Behaltet aber einen “nüchternen” Überblick. Denn logisch gibt es bei all den Domainverkäufen Ausnahmen – die gilt es festzustellen, um nicht dort sein Geld zu verbrennen. Denn Ausnahmen bleiben Ausnahmen.

Tipp 3: Um ein Gefühl für gute Domains zu bekommen, schaut euch www.domainpreise.com an. Sucht nach eurer Meinung attraktiven Keywords und seht nach, wie es dort ausschaut. Welche Domains, welche TLDs sind registriert? Welche davon sind projektiert? Welche stehen zum Verkauf? Welche Preise wurden in der Vergangenheit erzielt? Usw usw.

Vielen Dank Jens für diese ausführlichen Informationen. Ich werde mir die Sache mit dem Domainhandel sicher noch einmal ansehen. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt 100 Mal mehr darüber weiss, als noch gestern.

Für alle Leser: Falls noch Fragen offen sind, dann immer her damit in den Kommentaren. Jens ist ausserdem auch wie Twitter und sonstige Kanäle ansprechbar und ist sicher bereit weitere Infos zu geben.

Erfahrungen mit ThemeForest (Marktplatz für WordPress Themes)

Wie schon im Titel angesprochen, handelt es sich bei ThemeForest um einen Marktplatz für WordPress Themes. Allerdings findet man auch Templates für diverse CMS (Joomla, Drupal, usw), verschiedene Onlineshops wie Magento, andere Blog Plattformen, E-Mail Templates und Landingpages. Mittlerweile habe ich bei ThemeForest schon mehrere Themes gekauft und habe ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Diese möchte ich gerne mit dir teilen.

Die gute Erfahrung mit ThemeForest

Was mir an ThemeForest sehr gut gefällt ist die fast unendliche Auswahl. Ich mag es eigentlich noch mich durch hunderte Themes zu klicken (auch wenn das manchmal ein Zeitfresser ist). Bei ThemeForest habe ich bisher wirklich für jedes Projekt das passende Theme gefunden. Egal ob es für einen Onlineshop war, eine Firmenwebseite oder auch ein privates Projekt (allesamt natürlich auf WordPress basierend), bei diesem Marktplatz bin ich noch immer fündig geworden.

Interessant ist auch, dass ThemeForest abwechslungsreiche ist als viele andere Theme Anbieter. Denn bei einem Marktplatz sind natürlich sehr viele verschiedene Entwickler und Designer im Spiel, als bei einer Themeschmiede mit 2-3 Designern. So bekommt man nicht nur verschiedene Arten von Themes, sondern auch ganz verschiedene Stile.

Im Weiteren habe ich auch eines meiner absoluten Lieblingsthemes bei ThemeForest gekauft. Dieses heisst Invicta und bietet viele tolle Funktionen (Update: Ist leider nicht mehr vorhanden). Das Theme kommt mit einer detailierten Dokumentation damit man von den ganzen Funktionen auch profitieren kann.

Die schlechte Erfahrung mit ThemeForest

Leider kam es bei mir auch einmal zu einer schlechten Erfahrung… Wobei, so schlimm war es eigentlich nicht. Mit einem meiner Themes hatte ich leider ein kleines Problem. Wobei diverse Grafiken im Blog nicht angezeigt wurden. Weshalb ich via ThemeForest mit dem Entwickler Kontakt aufgenommen hatte.

Erst wurde ich auf diverse FAQs und Tutorials verwiesen und sollte das Theme nochmal neu installieren. Als das alles nichts genutzt hatte wurde mir dann nach einigen Emails angeboten, dass ein Mitarbeiter sich meinen Blog ansieht. Ich habe diesem dann ein Admin Login gegeben, damit der sich das Problem gleich im Blog ansehen könnte. Leider warte ich bis heute auf eine Rückmeldung und nehme an, dass sich nie jemand die Mühe gemacht hat um sich meinen Blog anzusehen.

Leider gibt es natürlich auch bei ThemeForest einige schwarze Schaffe, ist ja klar. Denn nicht jeder Entwickler will bei einem Theme für 25$ auch noch stundenlangen Support geben. Aber eigentlich sollte dies einfach dazu gehören. Und im Prinzip bieten auch alle Entwickler Support für ihre Themes an. Leider hatte ich wohl einen erwischt der im Ernstfall dann nicht wirklich hilft.

Wenn irgendwo viele Menschen zusammenkommen, sind immer auch schwarze Schafe dabei. Und bei einem Marktplatz wie ThemeForest weiss man eben nie genau was man bekommen wird. Ein Theme Demo sagt eben noch nichts über den Support aus. Genauso wenig gibt ein Screenshot darüber Auskunft wie einfach das Theme in der Bedienung ist.

Auf der anderen Seite muss man natürlich sagen, dass die WordPress Theme Preise bei ThemeForest schon sehr günstig sind. Das Risiko welches man eingeht ist also begrenzt.

Schwarze Schafe vermeiden (update)

Wie Tobias (Danke!) in seinem Kommentar richtig angemerkt hat, gibt es bei jedem Theme die Möglichkeit Fragen zu stellen. Zum einen sollte man sich die bisherigen Fragen durchlesen um zu sehen ob es bei anderen Kunden zu vielen Problemen kam und ob der Entwickler darauf antwortet. Falls keine Kommentare vorhanden sind kann man auch einfach selbst eine Frage stellen. Kommt eine schnell Reaktion kann man davon ausgehen, dass der Anbieter auch bei einem Problem gerne Support anbietet.

Insgesamt gut

Trotz dieser schlechten Erfahrung bin ich insgesamt mit ThemeForest sehr zufrieden. Die grosse Auswahl und auch die Einfachheit überzeugen mich sehr. Wer per Paypal bezahlt kann in wenigen Minuten ein neues Theme auf seinen Blog laden, das ist kein Problem.

Schau dich bei Themeforest um!

5 fantastische Online Tools #toolparade

Das ZIELBAR Team und ich haben eine neue Blogparade gestartet. Wie auch letztes Jahr schon, haben wir uns auch jetzt wieder ein spannendes Thema ausgesucht. Dieses Mal geht es um: Online Tools (Blogparade bei ZIELBAR – #toolparade)

Was das jetzt genau bedeutet, das kann jeder selbst entscheiden. Ob man ein Tool oder mehrere vorstellen will, eine Anleitung schreiben möchte oder ob man beschreiben will, warum man ein bestimmtes Tool nicht mehr nutzt… alles ist erlaubt.

Ich möchte an dieser Stelle einige Tools vorstellen, die ich fast tägliche benutze.

Pocket – Bookmarks speichern

Wenn man mir vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich demnächst wieder einen Bookmarking Service nutze, dann hätte ich das für komplett verrückt gehalten

 Mit Bookmarking verband ich in den letzten Jahren vor allem diese unzähligen, billig gemachten Portale für Social Bookmarks, die in der Regel nur von Spammern genutzt wurden. Kein Wunder also, war das Thema für mich abgeschlossen.

Im Weiteren nutze ich Google Chrome, wo ich über mein Profil auch auf meine Bookmarks zugreifen kann. Wozu also einen Service wie Pocket?

Pocket hilft mir dabei die Informationsflut in den Griff zu bekommen. Vor allem wenn ich am Smartphone bei Twitter unterwegs bin, ist es eine sehr grosse Hilfe. Zum einen ist mein iPhone nicht mit dem grössten Display ausgestattet (was das Lesen von ganzen Artikeln etwas mühsam macht) und zum anderen möchte ich einfach zuerst sehen was gerade los ist und dann später lesen. Daher ist es perfekt, dass ich mir die Links bei Twitter mit einem Klick in Pocket speichern kann.

Auch Pocket ist eventuell noch verbesserungsfähig. Bei sehr vielen gespeicherten Links fehlt die Übersichtlichkeit ein wenig. Aber das geht auch, wenn du die gespeicherten Links regelmässig “abarbeitest”.

Versuch es mal: Pocket

SocialPilot – Social Media Management

SocialPilot* habe ich bereits im Artikel Mehr Traffic durch Twitter erwähnt. Ich möchte es aber an dieser Stelle nochmal vorstellen.

SocialPilot ermöglicht es dir, deine Posts in diversen sozialen Netzwerken zu planen. Erstens geht es aber über die Standard-Netzwerke hinaus und zweitens bietet SocialPilot diverse zusätzliche Features, die zum Beispiel Buffer nicht bietet.

Folgende Accounts können verknüpft werden: Twitter, Facebook Account, Facebook Fanpage, Facebook Gruppe, LinkedIn Account, LinkedIn Page, Xing Account, Tumblr Blog, Pinterest Account, VK.com Account, VK.com Community.

Hinzugefügte Accounts kannst du in Gruppen organisieren. So kannst du einen Post mit einem Klick auf verschiedenen Portalen veröffentlichen. Wenn du etwa einen neuen Blogartikel geschrieben hast und diesen gleich bei Facebook, Twitter und Xing promoten willst, dann solltest du eine entsprechende Gruppe für die Accounts anlegen

Falls du diverse Tweets oder andere Posts im Voraus geplant hast (z.B. für einen Kunden), kannst du diese auf einen Schlag hochladen (CSV Upload bis 500 Posts). Eine weitere interessante Funktion bringt dir die Möglichkeit, RSS Feeds zu speichern und neue Einträge automatisch zu posten. Auch das ist wieder optimal, wenn du deine eigenen Blogartikel automatisch promoten möchtest.

Für jeden Account kannst du individuell einstellen, wann die Posts geteilt werden sollen, die in der Warteschleife stehen. Die Zeiten kannst du auf die Minute genau einstellen und es sind auch mehrere Zeiten pro Tag möglich (im Bild oben nur eine Zeit pro Tag).

Beim Speichern der Posts hast du folgende drei Möglichkeiten:

  • Add to Queue: Zur Warteschleife hinzufügen bedeutet, dass diese Posts der Reihe nach veröffentlicht werden, gemäß dem vorgegebenen Zeitplan.
  • Share Now: Sofort teilen, sprich der Beitrag geht raus, sobald du den Klick machst.
  • Schedule Post: Mit dieser Funktion, kannst du ein Datum und eine Zeit festlegen, ebenfalls unabhängig von deinem eingestellten Zeitplan.

Beiträge erstellen kannst du zum einen in deinem SocialPilot Account und zum anderen über die Browser-Extension direkt auf einer beliebigen Seite.

Was spricht für SocialPilot?

  • Viele Netzwerke integriert (vor allem auch Xing und LinkedIn).
  • Bereits in der kostenlosen Version sind viele Posts planbar.
  • URL Shortener sind integriert.
  • Accounts in Gruppen sparen zusätzlich Zeit.
  • Jeder Account kann individuell pausiert werden.
  • Bereits veröffentliche Posts können mit einem Klick nochmal geteilt werden.
  • Kostenpflichtige Accounts sind sehr günstig. (Bereits viele Möglichkeiten mit kostenlosem Account!)

Was ist nicht optimal bei SocialPilot?

  • Verschieben der Posts innerhalb der Warteschleife ist etwas mühsam.
  • In den letzten paar Monaten ist der Dienst einmal für ca. 24 Stunden ausgefallen.
  • Für mich kein Problem, für andere eventuell: Nur in Englisch verfügbar.

Test SocialPilot* jetzt.

Free SERP Checker – Ranking im Blick behalten

Wozu die ganzen Massnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, wenn man nicht auch schaut, ob es was bringt? Ein Weg um festzustellen, ob die Arbeit Früchte trägt, ist die Überprüfung der Positionen in Google. Ich mache das mit dem kostenlosen Tool von SERPLAB.

Das Tool ist richtig einfach in der Anwendung und kann fast unlimitiert eingesetzt werden. Ein neues Projekt (Domain) ist schnell angelegt und mit wenigen Klicks eingestellt. Dann müssen nur noch die gewünschten Keywords eingetragen werden und schon kann es losgehen.

Limitiert ist die Anzahl der Abfragen. Konkret auf 300 pro Tag. Du kannst aber auch den Rhythmus der Abfragen ändern. Also zum Beispiel nur einen Check alle 3 Tage oder gar 1 Mal pro Woche, was für gewisse Projekte sicher ausreichend ist. So kannst du zahlreiche Projekte verwalten, ohne dass du zu wenig Abfragen hast.

Sollten dir die 300 pro Tag doch zu wenig sein, kannst du dies für 4,99$ pro Monat auf 600 Abfragen verdoppeln. Das ist, im Vergleich zu den mir bekannten Konkurrenzprodukten, sehr günstig.

Teste es einfach mal, vielleicht ist es was für dich! SERPLAB

Fastbill – Online Rechnungen verwalten

Online Tools zur Erstellung und Verwaltung von Rechnungen habe ich auch schon so einige getestet. Das grösste Problem war dabei zuweilen, dass diese oft perfekt für einige Länder optimiert sind. Das mag super schön sein, wenn man denn in einem dieser Länder arbeitet (z.B. Deutschland oder USA), für mich hier in Costa Rica ist das dann jedoch ein Hindernis.

Daher ist es für mich bei einem solchen Tool wichtig, dass ich so viele Anpassungen wie möglich machen kann und so wenig feste Vorgaben habe, wie möglich. Es bringt mir z.B. nichts, wenn bei einer Rechnung immer automatisch die Mehrwertsteuer angegeben wird, wenn es das bei mir hier nicht gibt (zumindest für mich als Selbständigen).

Bei Fastbill werden diese Voraussetzungen für mich erfüllt. Hier kann ich alles so einstellen, dass es für mich und meine länderspezifischen “Probleme” passt. Gut möglich, dass es für euch (aus Deutschland oder der Schweiz) noch bessere Tools für Rechnungen gibt, das kann ich aber nicht beurteilen.

Ein weiteres Plus ist dann auch der Preis, der sehr vertretbar ist. Ich bezahle 5€ pro Monat und kann damit unbegrenzt viele Rechnungen verwalten. Der Preis steigt, wenn du das Tool mit mehreren Usern verwenden möchtest.

Du kannst Fastbill kostenlos testen.

Uptime Robot

Ein weiteres Tool, das bei mir unermüdlich im Einsatz ist: Uptime Robot

Das simpelste Tool in meiner Liste ist aber nicht weniger wichtig. Der Uptime Robot prüft nämlich ständig, ob meine Websites online sind und meldet sich, sobald eine Seite nicht verfügbar ist.

Auf diese Weise kann ich zum einen sehen, ob die Angaben meines Webhosters stimmen und ich kann gegebenenfalls auf Probleme reagieren. In der Vergangenheit habe ich z.B. aufgrund dieses Tools schon einen Serverwechsel gemacht, da ich festgestellt hatte, dass die Seite oft nicht erreichbar war.

Im Weiteren wird auch gleich noch geprüft, wie lange die Seite zum laden benötigt. Da der Pagespeed mittlerweile auch ein wichtiger Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung ist, somit eine zusätzliche interessante Information.

Uptime Robot ist kostenlos bis 50 Seiten. Die Überprüfung findet dabei alle 5 Minuten statt. Solltest du mehr wollen, gibt es auch ein kostenpflichtiges Angebot.

Ein sehr hilfreiches Tool. Teste es doch mal: Uptime Robot

Blogparade von ZIELBAR

Mit diesem Artikel nehme ich an der Blogparade von ZIELBAR teil. Bei der #toolparade geht es darum, seine liebsten Online Tools vorzustellen. Es gibt sicher einige Tools, die ich noch öfter nutze als die hier vorgestellten, ich möchte aber auch was bieten, das noch nicht jeder kennt. Vor allem bei SERPLABS und Uptime Robot könnte das für viele der Fall sein.

Die Blogparade läuft noch bis heute Abend. Mach mit!

ZIELBAR Blogparade Infos

16 Wege WordPress zu nutzen

Wie die meisten sicher wissen, kann man mit WordPress ja einiges mehr anstellen als nur mal eben ein “Online Tagebuch” führen. Ich würde sogar behaupten, dass WP mittlerweile sehr viel öfter für anderes genutzt wird, als eben nur als private Blogplattform. Ich habe mir dazu etwas  Gedanken gemacht und habe 16 weitere Wege gefunden wie man WordPress nutzen kann.

  1. Blog – Wow, ehrlich??? Ja. Natürlich kann man WordPress nutzen um seinen Blog zu betreiben 😉 Und ich denke dazu muss nichts weiter gesagt werden…
  2. Newsseite – Ein cleveres Theme und deine WordPress Installation sieht aus wie die New York Times, eine klassische Newsseite also.
  3. Statische Website – Unter “statische Website” verstehe ich z.B. eine Firmen Website bei welcher die Blogfunktion nicht im Vordergrund steht. Diese Website nutzt die Funktion in WordPress bei welcher man eben eine statische Seite als Startseite nutzen kann. Oder man verwendet ein Theme welche eine spezielle Startseite bietet.
  4. Landingpage – Unter einer Landingpage verstehe ich eine Website welche nur aus einer Seite besteht. Diese werden z.B. für Affiliate Marketing genutzt oder auch um Email Anmeldungen zu sammeln.
  5. Online Shop – Auch einen Online Shop kann man mit WordPress ganz einfach umsetzen. Hier gibt es sowohl spezielle Themes bei welchen man dann z.B. nur noch seine Paypal Email angeben muss und man kann schon loslegen. Oder es gebt auch einfache Plugins, welche den Vorteil haben, dass man sein Theme frei wählen kann. Im weiteren besteht auch die Möglichkeit einfach Paypal Buttons einzubinden.
  6. Jobboard – Auch für Jobboards gibt es Lösungen mit WordPress. Falls du schon immer mal eine Plattform im Stile vonBloggerjobs haben wolltest, dann kannst du dies auch mit WordPress lösen. (Ein tolles Interview zu Bloggerjobs findest du bei Blogprofis und die von Bloggerjobs genutzte Software ist Jobberbase welche kostenlos ist.)
  7. Auktions Plattform – Du willst regelmässig Dinge versteigern aber hast keinen Bock auf die Gebühren von eBay, dann starte deine eigene Plattform mit WordPress 😉 Auch dafür findest du im Web das passende Theme.
  8. Aggregator Seite – Eine Seite welche automatisch News von anderen Seiten zusammenträgt und verlinkt nennt man Aggregator Seite. Auch eine solche kannst du mit WP ohne Probleme umsetzen. Dazu gibt es sogar mindestens ein kostenloses Theme.
  9. Membership Seite – Du willst einer privaten Community Inhalte anbieten, gegen Bezahlung oder kostenlos? Dann brauchst du eine Mitgliederseite. Auch die kannst du mit WordPress umsetzen. Lösungen dazu gibt es fast unendlich viele. Es gibt kostenpflichtige Plugins welche bei ca. 50$ starten und wenn du willst kannst du auch mehrere 100$ dafür bezahlen. Es gibt aber auch diverse kostenlose Plugins oder unter Umständen reichen schon die WordPress Einstellungen.
  10. Community Seite – Um mit WordPress eine Community Seite zu erstellen braucht es ein wenig grössere Eingriffe aber auch das ist machbar mit dieser tollen Software.
  11. Portfolio Seite – Du bist Designer oder Künstler oder machst sonst eine Arbeit welche man in einem Portfolio zeigen kann, dann ist WP für die richtige Lösung.
  12. Web Visitenkarte – Eine Web Visitenkarte ist eine Website welche aus einer Seite besteht und auf einen Blick die wichtigsten Infos über dich bereit stellt, wie eine Visitenkarte eben. Themes dazu gibt es sowohl kostenlos als auch gegen Bezahlung.
  13. Verzeichnis Seite – Für viele Webmaster sind Einträge in Verzeichnissen immer noch eine Art des SEO. Und so schnell sehe ich auch kein Ende dafür. Vielleicht willst du ja dein eigenes Verzeichnis starten. Mit WordPress natürlich kein Problem.
  14. Review Seite – Solche Seiten mit Produktreviews sind vor allem im Affiliate Bereich sehr bekannt und beliebt. Man findet deshalb auch immer mehr Themes welche das Erstellen solcher Seiten sehr einfach macht. ElegantThemes hat ein solches auch eben herausgebracht.
  15. Coupon Seite – Coupons sind im Web schon seit einiger Zeit im Trend. Und auch Seiten auf welchen User Coupons finden können gibt es viele. Wer trotzdem auch eine solche Seite starten möchte, der kann auch diese mit WP umsetzen.
  16. Collaboration Seite – Unter einer solchen Seite verstehe ich eine quasi einen privaten Blog in welchem die Mitglieder Ideen austauschen können. Dabei kann jeder Artikel schreiben und jeder kommentieren.

Tipp: Wer nun WordPress für andere Projekte als Blogs nutzen will, dem empfehle ich mal einen Besuch bei AppThemes. Ich nutze selbst 2 der Themes und bin damit sehr zufrieden.

Mehr Traffic durch Twitter + super hilfreiche Kontakte

Was bringt mir Twitter?

Diese Frage kann ich noch nicht genau beantworten. Jedoch ist mein erster Eindruck: Nichts!

Dieser Satz stammt aus einem Artikel von mir vom 30. Mai 2008! Meine Einstellung bezüglich Twitter hat sich seither definitiv verändert. Wie? Das beschreibe ich in diesem Artikel.

Den ganzen Auszug lesen... (Achtung: Herzinfarktrisiko für Rechtschreiber!

Falls du nun auch den ganzen Auszug meines alten Textes gelesen hast, möchte ich mich natürlich auch für die Vergewaltigung deines Verstandes entschuldigen. Meine Rechtschreibung war eine absolute Katastrophe! Man beachte die offensichtlich zufällig angewendeten Regeln der Sprache, hehe. (Soll nicht heißen, dass ich heute perfekt schreibe…) Und noch was: MSN! What??? 🙂

Ich komme auf das Thema zurück, da Alexander von Internetblogger, eine interessante Blogparade zum Thema gestartet hat. Unter dem Motto “Ich nutze Twitter weil…“, stellt er einige Fragen, von denen ich die (für mich) wichtigsten beantworten möchte.

Also…

Disclaimer: Mein erstes Twitter-Profil habe ich seit Mai 2008, bin aber erst seit 2 Monaten richtig (systematisch) aktiv.

Warum nutze ich Twitter heute?

Grundsätzlich sehe ich zwei Gründe, die für mich relevant sind: Traffic und Kontakte!

Als Betreiber mehrerer Blogs, suche ich immer nach neuen Wegen, Besucher auf meine Seiten zu locken. Social Media nimmt dabei eine immer wichtigere Position ein. Siehe dazu auch meinen letzten Beitrag Facebook für mehr Traffic. Auf der anderen Seite bin ich aber auch der Meinung, dass man über kein Netzwerk so schnell neue Kontakte knüpfen kann, wie über Twitter. Entsprechend nutze ich das auch so.

Wie ich für meine Blogs Traffic über Twitter bekomme

Folgende Faktoren sind für mich bei dieser Frage wichtig:

Regelmäßig neuen Usern folgen

Ich versuche täglich 3-10 neuen Usern zu folgen. Damit möchte ich natürlich erreichen, dass diese wiederum mir auch folgen, respektive dass andere darauf aufmerksam werden und mir folgen.

Ich folge grundsätzlich nur Usern, die thematisch passend twittern. Also in meinem Fall alles rund um Marketing, SEO, Bloggen und so weiter. Mit dem FC Basel, Roger Federer und Stan Wawrinka habe ich da drei Ausnahmen gemacht 😉

Im Weiteren bringt das Folgen auch mehr Tweets in meinen Stream, die ich dann wiederum retweeten kann.

Regelmäßig entfolgen

Von Zeit zu Zeit entfolge ich einen Usern. Dabei schaue ich vor allem darauf, ob diese inaktiv geworden sind oder mich die Tweets überhaupt noch interessieren. Im Weiteren stelle ich mir auch die Frage, ob der entsprechende Kontakt mir etwas bringen kann.

Halbautomatisch twittern

Um “ständig” präsent zu sein nutze ich ein Tool zur Automatisierung meiner Tweets. Jedoch sende ich weniger als 50% meiner Tweets auf diese Weise ab. Ich plane vor allem interessante Artikel, die ich lese und eigene, ältere Artikel ein.

Alle 3 bis 5 Tweets plane ich einen Link zu einem eigenen Artikel, mit welchem ich entsprechend Traffic erhalte.

Aufmerksamkeit erlangen

Fremde Artikel tweete ich so gut wie nie, ohne den Autor zu erwähnen (also @autorenname). Usern, die auf einen solchen Tweet reagieren, folge ich natürlich auch.

Im weiteren antworte ich auch auf Tweets in meinem Stream und stelle selbst Fragen.

Kontakte knüpfen über Twitter

Besonders interessant finde ich an Twitter, wie einfach Kontakte entstehen. Im besten Fall ist es so einfach, dass du jemandem folgst und er folgt dir zurück. Schon besteht ein erster Kontakt, der einfach erweitert werden kann.

Was kannst du konkret tun, um einen Kontakt “warm zu machen”?

  • Schritt 1: Tweets favorisieren.
  • Schritt 2: Tweets retweeten.
  • Schritt 3: Auf Tweets antworten.
  • Schritt 4: Users direkt mit @username ansprechen.
  • Schritt 5: Private, nicht automatisierte Nachricht schicken.
  • Schritt 6: Kontakt auf andere Plattformen wie Email oder Facebook erweitern.
Tipp: Viele User verwenden Automatisierungstools, um neuen Followern eine private Nachricht zu schreiben. Ich persönlich halte davon wenig.Ich antworte mittlerweile gern auf solche Nachrichten mit einer sinnvollen Frage oder Antwort. Sollte ich dann darauf keine Antworte erhalten, entfolge ich. Meiner Meinung nach sollte die Automatisierung nur den ersten Schritt vereinfachen. Wer danach dennoch kein Interesse an einem Kontakt hat, mit dem kann ich nichts anfangen.

Wie ich Twitter nutze

Wie ich dieses schöne Tool nutze, hängt vor allem davon ab, welches Projekt damit verbunden ist:

  • @danischenker: Mein “persönlicher” Account, wo ich mich selbst vermarkte. Hier bin ich gleichermaßen auf Traffic und Kontakte fokussiert. Ich versuche also Traffic für meine Blogs (und auch für ZIELBAR) zu generieren und neue, interessante Kontakte zu knüpfen.
  • @tropenwanderer: Für meinen Costa Rica Blog Tropenwanderer pflege ich vor allem Kontakte zu anderen Reisebloggern. Denn, als neuer Blog hat man es schwer allein! Entsprechend versuche ich über Twitter an andere Blogger heranzukommen, mit denen sich dann im späteren Verlauf Synergien finden lassen.
  • @sprachenweb: Der Account für meine Sprachen lernen Seite SLweb. Zugegeben, hier weiss ich gerade nicht so genau, was ich machen 😉 Und zwar habe ich festgestellt, dass die Zielgruppe nicht ganz einfach zu erreichen ist. Dazu gibt es nur wenige Blogger aus dem Themenfeld. Entsprechen überlege ich mir gerade, wie es hier weitergehen soll. Hast du eine Idee?
  • @danischenker_en: Mein neuster Account. Ebenfalls für meine persönliche Marke, jedoch für den englischsprachigen Bereich. Gerade mein Standort (in Costa Rica) führt dazu, dass ich immer mehr mit international agierenden Usern in Kontakt komme. Um das nicht zu vermischen, habe ich mir entsprechend diesen neuen Account angelegt. Das Ziel ist hier Kontakte zu knüpfen, da ich selbst noch keine englischsprachigen Inhalte erstelle (mit wenigen Ausnahmen). Entsprechend habe ich auch nichts zum promoten.

Welche Tools nutze ich?

Mittlerweile haben sich in meinem Twitter-Alltag drei Tools “eingeschlichen”:

  • Twitter iPhone App: Achtung! Mind-blowing fact! Bis vor 3 Monaten hatte ich kein Smartphone 😉 Nun nutze ich aber natürlich auch die Twitter App, ohne die ich mittlerweile nicht mehr leben könnte, hehe. Besonders gut ist, dass ich damit gleich mehrere Profile verwalten kann.
  • SOCIALPILOT*: Mit SOCIALPILOT automatisiere ich meine Tweets. Zurzeit plane ich bei meinen Profilen jeweils 2-3 Tweets pro Tag. Das möchte ich in Zukunft erhöhen, weshalb ich mir auch schon dem Pro Account von SOCIALPILOTgeholt habe (für 4,99$). Das Tool ist echt hilfreich, vor allem auch dank der Chrome Extension. Zu SOCIALPILOT*.
  • SocialBro: Dieses Tool nutze ich vor allem zum entfolgen. SocialBro zeigt dir nämlich auf einen Blick, welche User schon lange nicht mehr aktiv waren oder auch die, die dir nicht mehr folgen. Das Tool nutze ich ca. einmal pro Woche.

Das Ende des Follower Friday? #FF

Wie beschrieben nutze ich also einige Tools. Wie ich finde, helfen die nicht nur mir, sondern bringen auch einen Mehrwert für meine Follower…

Seit einer Weile gibt es aber auch (mindestens) ein Tool, um den Follower Friday zu automatisieren. Das finde ich mehr als Schade, da damit der ganze Sinn des #FF verloren geht. Denn, mit dem #FF sollen User empfohlen werden. Mit der Automatisierung dieses Prozesses machst du deinen Followern keinen Gefallen.

Bisher mochte ich den Follower Friday sehr (auch wenn ich es selbst nie gemacht habe). Leider verliert die Aktion für mich komplett den Reiz, wenn immer mehr User den Prozess automatisieren. Zum einen werde ich jeden Freitag komplett mit #FF überrannt und sehe zuweilen nichts mehr anderes in meinem Stream, zum anderen sind es ganz einfach zufällige Empfehlungen.

Wenn es so weiter geht ist der #FF für mich tot! Oder was meinst du dazu?

Schöne Grüsse an #TwiBas!

Alexander stellt auch die Frage, ob ich andere Twitterer persönlich kenne. Jein… Ich glaube nicht, dass ich schon mal jemanden über Twitter kennengelernt habe und dann getroffen habe. Dennoch möchte ich an dieser Stelle noch das #TwiBas erwähnen, das mittlerweile eine Website hat (twibas.ch), yeah!

Als das #TwiBas (Twitter Basel) zum ersten Mal statt fand, war ich nämlich als Mitgründer dabei. Dort sassen wir dann, ich und der Kläui. Nur wir zwei. Aber, schon beim zweiten Treffen waren es weitere Twitterer und Blogger.

Das ist definitiv etwas, was mir hier in Costa Rica fehlt. Mal sehen, ob ich da was auf die Beine stellen kann 🙂

Facebook für mehr Traffic oder für Kundenservice? #fbziele

2007 hatte ich mich aus einem einfachen Grund bei Facebook angemeldet: Ich war auf einer Reise durch Lateinamerika und jeden anderen Backpacker den ich traf, fragte nach meinem Facebook Account… Nach einigen Tagen der Reise war es dann so weit und ich meldete mich spontan an.

Seit 2007 hat sich so einiges getan bei Facebook (und bei mir). Milliarden Menschen haben es mir mittlerweile gleich getan und haben sich ebenfalls registriert. Aber nicht nur das, auch die Unternehmen haben dieses soziale Netzwerk entdeckt und nutzen es für Marketing, Umfragen, Gewinnspiele und so weiter.

Und ich? Wie nutze ich Facebook heute? Oder, um damit auch die Frage der Blogparade von Annette Schwindt zu beantworten: Wie nutze ich Facebook Pages?

Facebook Ziele Blogparade

Mehr Traffic für meinen Costa Rica Blog

Wie bereits angesprochen hat sich nicht nur bei Facebook seit 2007 viel verändert. Ich bin kurz nach meiner Reise nach Costa Rica ausgewandert und lebe heute noch hier. Deshalb ist auch mein Costa Rica Blog “Tropenwanderer” entstanden.

Selbstverständlich habe ich für den neuen Blog auch diverse Profile bei sozialen Netzwerken erstellt. Naben einem Twitter Account und YouTube Kanal, darf natürlich auch die Facebook Seite nicht fehlen. Wobei sich letztere sogar als besonders wertvoll herausstellte. Tatsächlich ist es nämlich so, dass mein Blog zurzeit einen beträchtlichen Teil seines Traffics über Facebook bekommt.

Mein Blogpartner hat seit einiger Zeit das Management der Tropenwanderer Facebook Page übernommen. Er konzentriert sich dabei auf zwei Dinge:

  1. Ständig neue Posts (in der Regel 1x täglich).
  2. Mitmachen bei Facebook Communitys im Namen unserer Facebook Page.

Und, die Arbeit trägt Früchte. Wie bereits gesagt, kommt ein schöner Teil des Traffics über Facebook. Was mich persönlich dabei etwas überrascht, ist dabei die Qualität des Traffics. Diese ist nämlich sehr hoch. Sprich, die Besucher, die über Facebook kommen, bleiben im Durchschnitt mehrere Minuten auf dem Blog.

Also, #fbziele mit der Tropenwanderer Facebook Seite: Mehr Traffic für den Blog generieren.

Facebook Seite Ziele definieren

Kundenservice über Facebook (und neue Zielgruppe erschlossen)

Für den einen oder anderen Kunden verwalte ich auch eines oder mehrere Profile in sozialen Netzwerken, so auch bei Facebook. Und zugegeben, bei den ersten Gehversuchen wurden definitiv keine Ziele festgelegt. Viel mehr musste es gut aussehen (also immer je mehr Fans).

Interessant ist aber, wie sich dies im Laufe der Zeit entwickelt hatte. Denn, einer dieser ersten Kunden, beantwortet nämlich heute einen beachtlichen Teil seiner Kundenanfragen über Facebook. Dies ist insofern interessant, da dieses Unternehmen mit seinen Kunden fast ausschließlich via Telefon kommunizierte. Man würde also erwarten, dass sich diese auch für den Kundenservice telefonisch meldet.

Offenbar wurde mit der Facebook Seite nun aber ein sehr wichtiger Kanal eröffnet. Denn, vor allem die jüngeren Kunden, scheinen sich zuerst im Internet zu informieren, bevor sie den Kontakt suchen. Dank einer guten Onlinepräsents finden viele davon schlussendlich jedoch zur Fanpage und stellen ihre Fragen dann dort.

Ein weiterer positiver Effekt der Facebook Seite ist, dass sich mehr und mehr jüngere Nutzer für das Produkt interessieren. Da das Produkt traditionell eher ältere Personen anspricht, ist das natürlich besonders erfreulich.

Das Rezept zur Erweiterung der Fanbase?

  • Täglich posten.
  • Auch etwas Spass einbauen.
  • Monatliches Gewinnspiel mit attraktiven Gewinnen.
  • Schnelle Reaktion auf Kommentare und Anfragen.

#fbziele bei einem meiner Kunden: Kundenservice + neue Zielgruppe ansprechen.

Fazit

Die Ziele für eine Facebook Seite müssen auf jeden Fall definiert werden. Diese können von Projekt zu Projekt oder von Kunde zu Kunde komplett unterschiedlich sein. Es ist also wichtig, dass man möglichst objektiv an die Frage herangeht und alle Möglichkeiten berücksichtigt. Im Weiteren sollte man auch offen dafür sein, ein Ziel anzupassen (siehe Beispiel mit Kundenservice)

Geld verdienen mit SEO-Leistungen (Anfängerfreundlich)

Im Internetbusiness Fuss zu fassen ist nicht ganz einfach. Einfache SEO-Leistungen anzubieten, können hier eine interessante Alternative darstellen. Du kannst so von anderen lernen, arbeitest in der Praxis an Projekten, verdienst dabei Geld und kannst damit eigene Projekte finanzieren.

Geld verdienen mit einer eigenen Website ist eben doch nicht so einfach

Wenn es nach den bekannten Gurus geht, dann kann man heute eine Website starten und in 30 Tagen davon leben. Das mag in einzelnen Fällen mit viel Glück oder auch grossem finanziellem Aufwand funktioniert haben, die Regel sieht aber ganz anders aus. Die meisten können froh sein, wenn sie im ersten Monat auf einen Euro kommen. Ein Grossteil wird auch komplett leer ausgehen.

Um eine Website schlussendlich wirklich profitabel zu machen, braucht es mehr als ein kleiner Kurs, in dem man lernt, wie man eine Nischenseite baut. Und um von Onlinebusiness leben zu können, braucht es noch mal andere Voraussetzungen.

Wissen und Erfahrung müssen vorhanden sein

Es ist zwar richtig, dass jeder ganz einfach eine Website starten kann. Diese erfolgreich zu machen ist ein anderes Problem. Wissen und Erfahrung sind auch beim Onlinebusiness genau so wichtig, wie in jedem anderen Geschäft oder Beruf auch.

Und entgegen den Aussagen der Gurus musst du dir im Klaren sein, dass du dieses Wissen nicht durch ein eBook, mal eben in 2 Stunden aneignen kannst. Auch ein Videokurs wird nicht genug sein. Selbst wenn du alles lernst, was es zu lernen gibt, fehlt noch immer die Erfahrung.

Eine kleine Nischenseite ist mit Sicherheit ein sehr guter Einstieg ins Onlinebusiness, da man gleich mit wichtigen Fragen konfrontiert wird. Keyword-Recherche, Content Erstellung, Linkaufbau und so weiter. Jeder wird bei der ersten Seite aber Fehler machen und seinen besten Weg erst mit der Zeit erkennen. Denn, was für eine Website funktioniert, muss nicht unbedingt für andere funktionieren. Da kommt dann eben die Erfahrung ins Spiel.

Kleine SEO-Leistungen als Einstieg ins Geld verdienen im Internet

Wer im Internet sein Geld verdienen möchte, der braucht im Prinzip nicht einmal eine Website. Alternativ kannst du nämlich einen Service anbieten und diesen über Kleinanzeigeportale bewerben.

Ganz einfach starten kannst du mit kleinen SEO-Leistungen, wie Social Bookmarks, Artikelverzeichnissen, Webkatalogen oder SEO-Texten. Dein Wissen im Bereich Suchmaschinenoptimierung kann hier nahezu null sein und du wirst dennoch Kunden finden. Denn würde man sich die Suchmaschinenoptimierung als eine Kette vorstellen, so wären diese Arbeiten quasi die letzten Glieder. Der Auftraggeber gibt hier so vieles vor, dass man kaum etwas falsch machen kann.

Im Gegenteil, natürlich wirkende Texte sind jetzt sogar noch besser, als zu sehr optimierte. (Siehe dazu SEO ohne SEO)

Anfängerfreundliche SEO-Leistungen in der Praxis

Bei den SEO-Leistungen für Kunden geht es darum, dass diese mehr Backlinks auf ihre Seiten benötigen und diese sollst du liefern. Bezahlt wirst du in der Regel pro gesetzten Link. Falls du jetzt noch überhaupt nicht weisst, wie du das machen sollst, empfiehlt sich ein Besuch bei dofollow.de, genau gesagt im Linkaufbau Center. Alle Seiten in den dort aufgeführten Listen, ermöglichen es dir Links zu hinterlassen. Somit hast du dort schon mal einen sehr guten Überblick.

Und jetzt? Wie weiter?

Keine Panik. Es ist wirklich ganz einfach. Als Nächstes musst du herausfinden, zu welchem Preis du deine Dienstleistungen anbieten möchtest. Am besten machst du es so, dass du jede Linkart (Webkatalog, Social Bookmark, Artikelverzeichnis, usw) etwas austestest. Finde heraus, wie lange du für einen Eintrag benötigst und setze dir noch einen gewünschten Stundenlohn. Möchtest du z.B. 10€ die Stunde verdienen und schaffst 2 Artikelverzeichnisse, dann könntest du 5€ pro Eintrag verlangen (kleiner Tipp am Rande: 5€ ist sehr günstig).

Schau dir auch ähnliche Angebot bei Jobbörsen an, um die Preislage herauszufinden. Hier bieten sich Plattformen wieSEOjobbörse oder Bloggerjobs an.

Fazit

Einfache SEO-Leistungen anzubieten kann ein interessanter Einstieg ins Onlinebusiness sein. Man lernt dabei automatisch gewisse Tricks und sieht anhand der Projekte seiner Kunden, wie man vorgehen muss. Man profitiert so indirekt von echter Praxis und verdient dabei mehr, als mit der ersten eigenen Website. Man kann von dieser Arbeit sogar leben.

Selbstverständlich spricht auch nichts dagegen, zur gleichen Zeit auch noch eine eigene Website zu starten und diese quasi mit der SEO Arbeit zu finanzieren.

Online ist meine Leidenschaft – Warum ich blogge

“Es ist 1996, meine Freundin ist weg und bräunt sich in der Südsee. Allein? Ja, mein Budget war klein.”

Ok, zugegeben, 1996 hatte ich noch keine Freundin (die von Fettes Brot aber). Dafür hatte ich einen Mitschüler, dessen Vater dieses Internet Ding auf dem Computer hatte! Google gab es damals noch nicht und so verbrachten wir die meiste Zeit auf rotten.com (Achtung! Nichts für leichtes Gemüht!). Aus irgendeinem Grund war dies die einzige Website, die wir damals kannten…

Ein Sprung ins Jahr 1999. Damals konnte ich meinen Vater davon überzeugen, einen Internetanschluss zu bekommen. Mit dem 56k Modem war das noch richtig abenteuerlich und das mehrfache Einwählen jeden Tag war einfach normal.

Die ersten Tage mit der eigenen Internetverbindung verbrachte ich dann in irgendwelchen Chatrooms. Faszinierend war das allemal. Doch nach einigen Tagen im WWW fragte ich mich dann doch “Wie kann ich eigentlich eine solche Homepage bauen?”. Und so kam es, dass ich dann bei tripod.com meine erste Homepage eröffnete. Diese hiess “Moe the cat” und handelte von unserem Kater namens “Moe”. Die Seite beinhaltete eine Beschreibung des Katers und einige Fotos, sowie ein Video(!). Bei meinen Freunden kam die Seite sehr gut an 😉

Eye-on-Basel.ch hiess dann meine erste eigene Homepage mit eigener Domain und Webhosting. Die Idee: Eine Newsseite für Basel, meiner Heimatstadt. Der Name war inspiriert von der fiktiven Sendung “Eye on Springfield” von den Simpsons. Ich veröffentlichte damals einige News und stellte dann fest, dass mir da doch irgendwie der Zugang zu den echten News fehlte… Das Projekt verlief im Sand.

Anschliessend entstanden ein “Elektrotechnik Forum”, ein “Britpop Musik Forum” und diverse weitere kleine Projekte. Dazu kamen dann erste Erfahrungen mit Google Adsense und dem Geld verdienen im Internet.

Mein erster Blog – Die Mittelamerikareise

Meinen ersten echten Blog startete ich 2007 auf meiner Reise durch Panama und Costa Rica. An die Adresse des Blog kann ich mich nicht mehr erinnern und ich veröffentlichte ca. 4 Artikel. Aber, das Bloggingfieber hatte mich gepackt!

Da ich auf meiner Reise beschlossen hatte, anschliessend meinen Job zu kündigen und nach Costa Rica zurück zu gehen, startete ich sofort den ersten Blog auf einer eigenen Domain. Auch dort drehte sich alles um Costa Rica.

Sprachen lernen web – Mein Online-Durchbruch

In Costa Rica angekommen startete ich den Blog Sprachen lernen web. Um was es dort geht, brauche ich nicht weiter zu erklären. Dieser Blog stiess von Anfang an auf ein grosses Interesse und im Zuge dessen, klappte es dann auch mit den Online-Einnahmen.

Mit dem Sprachen Blog konnte ich dann sehr gute Erfahrungen machen. Ich konnte verschiedene Dinge testen und herausfinden, was wie funktioniert. Zum Beispiel im Bezug auf SEO. In dieser Zeit stellte ich dann auch fest, dass das Internet meine echte Leidenschaft ist…

DaniSchenker.com entsteht

Während einige meiner Projekte immer erfolgreicher wurden, wuchs in mir der Wunsch, darüber zu schreiben. Ich wollte meine Erfahrungen als Blogger mit anderen teilen. Auf keinen Fall wollte ich dies aber über die einzelnen Projekte machen, da ich die Thematik nicht vermischen wollte.

Kurzerhand entschloss ich daher, DaniSchenker.com in einen Blog zu verwandeln. Die Domain nutzte ich damals mehr als Portfolio.

Warum habe ich diesen Blog also gegründet? Ganz einfach, ich wollte anderen Bloggern helfen, besser zu werden.

Im Weiteren hatte ich das Bedürfnis, mich mit anderen Bloggern auszutauschen. Da es mein Standort in Costa Rica nicht erlaubt, an Bloggertreffen und Barcamps teilzunehmen, musste ich einen anderen Weg finden. Ein eigener Blog über das Thema war da genau richtig.

Den Kontakt zu anderen Blogger stellte ich dann vor allem über das Kommentieren auf deren Blogs her. Aber auch das Thema Gastartikel rückt für mich immer mehr in den Fokus.

Auf welche Inhalte ich mich hier fokussiere…

Ganz klar, alles soll den Blogger online weiter bringen. Da sind Tipps rund um WordPress, Geld verdienen im Web oder auch wie man mehr Reichweite bekommt.

Verfolge ich mit DaniSchenker.com kommerzielle Ziele?

Ob und wie viel ich mit diesem Blog verdiene, war mir von Anfang an egal. Es geht hier viel mehr um die Kontakte, den Erfahrungsaustausch und auch darum, selber was zu lernen.

Natürlich freue ich mich immer, wenn ich mal wieder ein eBook verkaufe oder jemand einen Blogcheck bestellt 🙂

Wie sieht es mit den Besucherzahlen aus?

Im Moment hat dieser Blog nur noch einige hundert Besucher pro Monat. Das liegt natürlich daran, dass ich hier sehr selten aktiv bin. Ich bin jedoch daran, ältere Artikel zu überarbeiten oder zu entfernen. Bis ich damit durch bin, wird es immer noch selten neue Artikel geben. Es soll aber ganz klar wieder vorwärts gehen. Hätte ich damals schon gewusst, wie man einen Blog richtig startet, dann hätte ich heute vielleicht auch mehr Besucher 😉

Oder wenn ich schon damals gewusst hätte, welche Inhalte wirklich gut ankommen:

Mach auch mit bei der Blogparade!

Das war also meine eher unkonventionelle Art, um an der Blogparade von Marco teilzunehmen 🙂 Er fragt nämlich “Aus welchen Gründe jemand seinen Blog gegründet hat?”. Die Frage ist auf jeden Fall interessant und ich wollte die Geschichte von DaniSchenker.com sowieso einmal niederschreiben. Das passt daher sehr gut.

Falls dein Blog auch eine Entstehungsgeschichte hat, dann mach doch auch mit. (Ok, jeder Blog hat eine Entstehungsgeschichte, hehe.)

 

Besucher auf dem Blog halten: Der Guide

Besucher auf dem eigenen Blog zu halten ist für den dauerhaften Erfolg absolut entscheidend. Denn nur wer seine Besucher auf dem Blog halten kann, kann deren Vertrauen gewinnen und so wirklich Geld verdienen.Die Rede ist von Affiliate oder gar eignen Produkte. Im Normalfall steckt da auf jeden Fall mehr Geld drin, als bei Adsense oder anderen Klick basierenden Systemen.

Dieser Guide soll eine so komplette Übersicher wie möglich geben, wie man seine Besucher wirklich halten kann. Oder wie man diese zumindest nicht sofort verliert.

Gute Inhalte

Ich sage es ungern wieder und wieder. Aber es ist nun mal so. Wenn du deine Besucher nicht verlieren willst, dann musst entsprechend gute Inhalte bieten. Dabei spielt es keine Rolle welche Art Inhalt es ist, die Qualität muss stimmen. Denn egal was du machst, du bist so gut wie nie der einzige. Deine Leser haben also immer genug Alternativen und brauchen deinen Blog nicht unbedingt! Merke dir das.

Interne Links

Sicher eines der besten Mittel um Besucher zu halten, ist das Verlinken von älteren und passenden Artikeln. Wichtig ist dabei, dass der verlinke Artikel wirklich auch einen Mehrwert im Bezug auf das aktuelle Thema bietet. So muss man ja eventuell nicht alles nochmals erzählen, sondern kann auch einfach mal verlinken.

Ähnliche Artikel anzeigen

Unter dem Artikel links auf ähnliche Artikel zu setzen, setzt man am besten mit einem Plugin um. Diese findet man in dem man nach “related post plugin” sucht (z.B. in der WordPress Plugin DB). Ich persönlich nutze diese Funktion auf anderen Blogs vor allem beim ersten Besuch. So bekomme ich gleich einen guten Überblick was alles geboten wird.

Die besten Artikel

Den Besuchern gleich einen Hinweis auf die besten Artikel zu geben, ist bestimmt auch nicht falsch. Das kann man z.B. unterhalb des Artikels machen, in der Sidebar oder wie in meinem Fall auf der “Startseite”. Dazu weiter unten mehr. Mit deinen besten Artikeln solltest du neue Besucher auf jeden Fall halten können, ansonsten musst du eventuell noch mal am ersten Punkt arbeiten. Siehe “Gute Inhalte” weiter oben.

Keine toten Links

Dieses Thema habe ich im Artikel Tote Links und wie man damit umgeht schon ausführlich beschrieben. Genauso wenig wie Google, mögen es auch deine Besucher nicht, wenn diese plötzlich im nirgendwo sind. Der Verlust des Lesers ist dir fast sicher, erst recht wenn es sich bei dem toten Link um einen internen Link handelt.

Ansprechendes Design

Dein Design ist sicherlich nicht so wichtig wie deine guten Inhalte. Dennoch gehört es auch dazu, denn du willst ja, dass deine Besucher auch mal etwas länger auf deinen Blog sehen können, ohne Augenschmerzen zu bekommen. Noch besser ist es natürlich wenn du dem Auge richtig etwas bietest und ein ansprechendes Design mit passendem Logo bieten kannst.

Klare einfache Navigation

Wenn ich auf deinem Blog lande und mich der erste Artikel den ich lese interessiert, dann will ich normalerweise mehr lesen. Wichtig ist dann, dass ich so schnell wie möglich zum nächsten Artikel komme. Und falls du keine ähnlichen Artikel anbietest, dann möchte ich dafür direkten Zugriff auf die Kategorien haben. Oder vielleicht möchte ich auch kurz etwas über deinen Blog lesen. Fazit, mach die Navigation so einfach wie möglich. Gut sichbar, genug gross und übersichtlich.

Startseite

Eine Blog-Startseite ist eine Seite welche vor allem für Erstbesucher eines Blogs gedacht ist. Im Gegensatz zu der “Über” Seite geht es bei der Startseite vor allem darum den neuen Besucher zu führen. Ihm zu zeigen um was es geht und ihn dort hin zubringen wo du ihn haben willst. Das sollten natürlich vor allem deine besten Artikel sein aber eventuell auch solche die die Grundlagen deines Themas erklären. Ein tolles Beispiel kannst du dir bei Smart Passive Income ansehen (nach dem ich diese Seite sah, habe ich die Überarbeitung meiner Startseite gleich vorgenommen).

Themenseite

Ähnlich wie eine Startseite kann man auch Themenseiten einrichten. Statt dass man sich darauf verlässt, dass die Leser das wichtigste via Kategorie finden, kann man dieses auf einer Seite zusammen tragen. Der wichtigste Unterschied zu der Auflistung in der Kategorieansicht ist, dass man die Artikel besser präsentieren kann. Mann kann auch eine Reihenfolge definieren oder weniger wichtige Artikel einfach auslassen. Als Beispiel kann ich hier eine Seite beim Blogkoloss empfehlen.

Kein Adsense

Anfangs habe ich angesprochen, dass man mit Affiliate oder eigenen Produkten mehr Geld verdienen kann. Zu einem grossen Teil liegt das auch daran, dass man einen Besucher nach einem Klick auf Adsense, so gut wie sicher verloren hat. Dieser wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr zurück kommen und zum Stammleser werden.

Bonus Tipps

Bis hier hin sollte das meiste unter den erfahrenen Bloggern bekannt sein. Aber ein kompletter Guide ist nicht komplett, wenn nicht auch die Profi Tipps enthalten wären.

Kommentatoren weiterleiten

Kommentare hinterlässt nicht jeder. Umso wichtiger ist es die Kommentatoren auch wissen zu lassen, dass du dich über ihre Beteiligung im Blog freust. Mit dem Plugin Comment Redirect kannst du Kommentatoren nach dem ersten Kommentar auf eine von die definierte Seite weiterleiten. (Hinterlasse hier einen Kommentar um zu sehen was passiert.) Du kannst auf dieser Seite auf interessante Artikel aufmerksam machen oder auch darum bitten, dass der Besucher später wieder kommt. Ein detailliertes Review zum Plugin findest du beim Blogprofi.

Ausserdem wissen wir ja auch, dass es viele gibt, die einfach einen Kommentar hinterlassen und dann nie wieder kommen. Gerade diese Blogger werden vielleicht von deiner “persönlichen” Nachricht dazu gebracht noch etwas länger zu bleiben.

Optimierte Suche

Die WordPress interne Suche ist gelinde gesagt “nicht optimal”. Zur Zeit teste ich verschiedene Alternativen dazu. Denn mit der WP Suche gibt es verschiedene Probleme. So werden die Suchergebnisse z.B. nicht nach Relevanz geordnet. Oder es gibt keine Suchergebnisse, wenn man nicht genau das korrekte Wort eingibt. Und wenn jemand etwas sucht und es bei der Suche nicht sofort erscheint, dann hast du den Besucher mit Sicherheit verloren.

Optimierte Fehler Seiten

Kein Besucher möchte eine Fehlerseite zu Gesicht bekommen. Dennoch kann es natürlich mal passieren. Für diesen Fall solltest du vorbereitet sein. Am besten schaust du dir mein Beispiel bei Sprachen lernen web an. In meinem Fall bitte ich die Besucher darum, mich über das Problem zu informieren. Ausserdem weise ich darauf hin, dass man die URL überprüft oder die Suche nutzt. Aber auch hier gibt es noch unzählige Möglichkeiten.

Optimierte Seite bei “Keine Suchergebnisse”

Hier kann man sich eigentlich an der Fehlerseite richten. Auch bei dieser Seite geht es darum den Besucher auf andere Möglichkeiten aufmerksam zu machen. Weise darauf hin, dass er z.B. nach einem ähnlichen Wort suchen sollte. Unternimm alles um den Besucher nicht zu verlieren.

“Call to Action” auf Seiten

Statische Seiten im Blog sind eigentlich unumgänglich. Denn man braucht eine “Über”-Seite, Themenseiten, Kontaktseite und Impressum. Die Gefahr dieser Seiten ist jedoch oft, dass es dort nicht mehr weiter geht. So lese ich zwar oft auf “Über”-Seiten, welche tollen Inhalte mich auf diesem Blog erwarten, Links dazu suche ich aber vergeblich. Auch hier darf man einen Besucher führen. Wenn jemand schon etwas über deinen Blog wissen will, dann zeig ihm auch gleich das Beste!

Nach Anmeldung

Wenn du einen Newsletter oder so etwas in dieser Richtung anbietest, dann gibt es eventuell auch dort Verbesserungsmöglichkeiten. Denn oft führen Anmeldungen auf ein Internet-Ende. Sprich es gibt nur eine Meldung, dass die Anmeldung erfolgreich war. hier hast du normalerweise die Aufmerksamkeit des Besuchers, nutze das und präsentiere wichtige Inhalte oder Links.

10 tägliche Aufgaben eines Bloggers

Wer erfolgreich Bloggen will hat tausende Aufgaben zu bewältigen. Einige davon fallen täglich an und diese findest du in dieser Liste. Tägliche Aufgaben für Blogger:

Schreiben, schreiben, schreiben

Die wichtigste Aufgabe eines Bloggers ist es, Artikel zu schreiben. Optimal wäre es natürlich, wenn du täglich einen Artikel schreiben könntest. Du musst übrigens nicht zwingend täglich einen Artikel für deinen Blog schreiben, sondern das kann auch mal ein Gastartikel sein oder ein längerer Post für Google+ (falls sich deine Zielgruppe dort aufhält). Für bessere Artikel: Blogge wie James Bond.

Neben den Artikeln empfiehlt es sich generell zu schreiben. Das kann ein Journal sein, Kurzgeschichten, ein Roman… Oder oder oder… Je mehr du schreibst desto besser wirst du und fast noch wichtiger: Je mehr du schreibst, desto einfacher wird es. Irgendwann wirst du feststellen, dass du schneller schreiben kannst und auch mehr Ideen hast. Das sagt übrigens auch Ivan Blatter hier.

Infografik Quelle: Seeding Alliance

Über 50% der Blogger veröffentlichen maximal 10 Artikel pro Monat (siehe Bloggerumfrage Infografik). Egal, ob du in diese Gruppe gehörst oder nicht, nimm dir täglich etwas Zeit zum Schreiben.

Kommentare beantworten

Persönlich versuche ich jeden einzelnen Kommentar zu beantworten. Das ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Klar kommt irgendwann der Punkt, wo das nicht mehr geht. So lange es möglich ist – mach es aber!

Denk daran, dass die Leser die kommentieren, deine echten Fans sind. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich jemand die Zeit nimmt, deinen Artikel zu lesen und dann noch etwas dazu zu schreiben. Deine Dankbarkeit dafür drückst du aus, indem du eine Antwort gibst.

Im Weiteren eignen sich Kommentare auch sehr gut dazu, um neue Kontakte aufzubauen.

Emails lesen und beantworten

Mindestens genau so wichtig, wie das Beantworten der Kommentare, sind natürlich Antworten auf Emails. Kontrolliere also das zum Blog gehörende Emailkonto täglich. Tipp: Bei Fragen von Lesern kannst du immer schauen, ob du diese mit einem Link zu einem deiner früheren Artikel beantworten kannst.

Es ist empfehlenswert eine Emailadresse im Stile von “mail@deinblog.tld” einzurichten. Damit bist du für andere Blogger sofort erkennbar. Das ist besonders hilfreich, wenn du den Kontakt aufnimmst.

Blogs lesen

Andere Blogs deiner Nische zu lesen, bringt dir mehrere Vorteile:

  • Inspiration für eigene Artikel.
  • Neue Erkenntnisse über Trends in deiner Branche.
  • Bei deinen Blogger-Freunden auf dem Laufenden bleiben.
  • Artikel zum Teilen finden (Twitter, FB, G+ und so weiter).
  • Gastartikel-Möglichkeiten finden.
  • Interessante Blogparaden finden und mitmachen.

Ich nutze Feedly, um den Blogs in meinen Nischen zu folgen.

Andere Blogartikel kommentieren

Und wenn du schon andere Blogs liest, kannst du auch gleich Kommentare hinterlassen (sinnvolle bitte und nicht spammig). So kannst du eventuell den einen oder anderen Leser gewinnen und vor allem kannst du Beziehungen zu anderen Bloggern aufbauen. Diese kommen nicht von nichts.

Je mehr Artikel du selbst kommentierst, desto mehr Kommentare wird es auch bei deinen eigenen Artikel geben. Denn, wir Blogger sind ja soziale Tiere und geben gern zurück.

Ein guter Kommentar ist einer, der eine weitere Diskussion anregen kann. Versetze dich in die Lage des Bloggers oder der anderen Leser: Würdest du auf diesen Kommentar antworten?

Erwähnungen in Blogs

Finde heraus ob andere Blogger auf deine Artikel reagiert haben und dich verlinkt haben. Reagiere dann selbst darauf z.B. in Form eines Kommentars. Selbstverständlich solltest du einen solchen Artikel zusätzlich noch selbst im Social Web teilen, da du ja promotet wirst.

Damit du automatisch über Verlinkungen informiert bist, richte dir einen Google Alarm ein.

1. Gehe zu https://www.google.de/alerts (logge dich ein, falls du es nicht schon bist).

2. Schreibe deinen Blognamen in das Feld. (Erstelle womöglich mehrere Alerts. Z.B. auch für deinen Namen.)

3. Klicke auf “Optionen anzeigen” und stelle deinen Alert nach deinen Wünschen ein. Ich persönlich lass mir einen RSS Feed erstellen und abonniere diesen dann mit Feedly.

4. Klicke auf “Alert erstellen”.

Und schon bist du automatisch informiert, wenn jemand dich oder deinen Blog irgendwo erwähnt.

Tipp: Wenn du selbst andere Blogger erwähnst, mache diese darauf aufmerksam! Entweder via Email oder natürlich im Social Web. Google+ eignet sich dafür ziemlich gut.

Erwähnungen im Social Web

Gleiches gilt für Twitter und die anderen sozialen Netzwerke. Schau nach ob du erwähnt wurdest oder Nachrichten bekommen hast und reagiere darauf. Du kannst auch Tools wie Hootsuite* dazu verwenden, wo du über alle möglichen Aktionen informiert wirst.

Nutze Erwähnungen in sozialen Netzwerken unbedingt, um Kontakte zu knüpfen. Vor allem, wenn du von jemandem erwähnt wirst, den du nicht kennst. Schau dir sein Profil an und entscheide, ob ein Kontakt für dich und deinen Blog von Vorteil sein könnte.

Siehe auch: Wie ich Twitter nutze. Wie ich Facebook Pages nutze.

Statistik analysieren

Ob du deine Statistik täglich einsiehst oder nur alle drei Tage, spielt natürlich keine große Rolle. Eine Erfolgskontrolle sollte aber stattfinden. Insbesondere wichtig sind folgende Faktoren:

  • Performance von neuen Artikeln: Wie gut ist dein neuster Artikel gelaufen? Woher kamen die Besucher? Analysiere und passe deine Promotion entsprechend an.
  • Alte Artikel die besonders gut laufen: Finde heraus, welche alten Artikel viele Aufrufe erhalten. Schau nach, wie diese bei Google gefunden werden und optimiere nachträglich.
  • Alte “nutzlose” Artikel: Gibt es Artikel, die überhaupt nicht mehr besucht werden? Entscheide, ob diese aufgewertet werden können oder eventuell gelöscht werden müssen (umleiten nicht vergessen nach dem Löschen).
  • Aufenthaltsdauer: Gibt es Artikel, die zwar besucht werden aber eine sehr hohe Bouncerate haben? Überlege dir, wie du dagegenwirken kannst. Zum Beispiel durch das Einbinden eines Videos oder mehr Text.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Infos, die du aus deiner Statistik ziehen kannst. Aber bereits mit den genannten dürften viele Blogger schon täglich beschäftigt sein.

Einnahmen

Je nach dem, wie du deinen Blog monetarisierst, kannst du auch deine Einnahmen einmal pro Tag checken. Das gilt, wenn du mit Affilliate Programmen oder auch Adsense arbeitest. Weil dort sollte sich (im besten Fall) täglich etwas tun.

Selbstverständlich bringt einfach ein Blick auf die Statistik nicht viel. Du musst mit den Daten auch etwas anfangen.

Wenn du etwa verschiedene Anzeigen testest oder deine Affiliate Links anders bewirbst, wird dein täglicher Blick in die Statistik viel sinnvoller sein. Denn, du kannst das Resultat anhand der Änderungen bewerten.

Grafiken erstellen

Update: Danke Claudia!

Vor allem wenn du im Social Web erfolgreich sein möchtest, nehmen Grafiken eine immer grössere Rolle ein. Ob bei Facebook, Twitter oder Google+, Posts mit Grafiken funktionieren einfach besser. Erst recht, wenn es individuelle Grafiken sind. Außerdem sind gewisse Netzwerke nur mit Grafiken nutzbar (Pinterest).

Nimm dir also Zeit, zu deinen Artikeln passende Grafiken zu erstellen. Wenn möglich kannst du auch noch ältere Artikel mit Grafiken bestücken.

Info: Dieser Artikel stammt aus dem Jahr 2012 und wurde überarbeitet.